Universelle Palettenhandhabung und schnelles Portal

Flexibilität für die Maschinenautomation

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Mit einem modularen Allround-Palettenhandhabungssystem und der Portalanlage PL 100 ergänzt Liebherr seine Automationslösungen.

Für die Automation von Kleinserien hat sich eine Kombination von Bearbeitungszentren mit Palettenhandhabungssystemen bewährt. Ein solches System verlagert das Rüsten der Werkstücke von der Maschine auf einen separaten Rüstplatz. Die gespeicherten vorgerüsteten Werkstücke gleichen Maschinenlaufzeiten aus und ermöglichen mannlose Schichten.

Bislang gab es dafür in Kempten das Rundspeichersystem RLS als Einstiegslösung für eine oder zwei Werkzeugmaschinen sowie die individuell konfigurierbare PHS Pro Serie. Diese reicht bis zur 2015 eingeführten Gewichtsklasse PHS 10000 Pro bis 16 Tonnen Transportlast, die bereits mit ersten Installationen im Bereich Maschinenbau sowie im Bereich der Großmotorenfertigung aufwarten kann.

Speziell für universelle Anwender hat Liebherr nun die Kompaktklasse PHS Allround entwickelt. „Das PHS-Allround schließt die Lücke zwischen unserer Einstiegslösung mit dem Rotationsladesystem RLS und dem individuell konfigurierbaren Palettenhandhabungssystem PHS Pro“, freut sich Martin Winterstein, Leiter Globales Business Developement & Marktvertrieb Automationssysteme.

Das modulare Konzept in drei Gewichtsklassen für Traglasten bis zu drei Tonnen ist hochflexibel. Es lässt sich individuell konfigurieren und erweitern. Denn die Entwicklung des PHS Allround folgte strikt dem Modulgedanken: Der Kunde kann die vorkonfigurierten Module bedarfsgerecht kombinieren. „Unser extrem platzeffizientes System passt in fast jede Halle“, betont Winterstein. Sehr wichtig ist ihm die Flexibilität. „Unser PHS Allround wächst mit, wenn der Bedarf ansteigt.“ So ist es kein Problem, mit ein oder zwei Maschinen einzusteigen und bis auf fünf auszubauen.

Für alle Palettenhandhabungssysteme (RLS, PHS Pro und PHS Allround) kommt 2017 zudem eine neue Zellsteuerung auf den Markt. Hier steht die einfache Bedienbarkeit im Vordergrund. Eine grafisch geführte Oberfläche bündelt Funktionen bedienergerecht auf dem Leitrechner und ermöglicht auf Wunsch volle Produktionssteuerung, inklusive Ressourcenplanung sowie die Werkzeug- und NC-Datenverwaltung.

Ladeportal mit High-Speed

Zudem schließt Liebherr mit dem Ladeportal LP 100 eine Lücke im Bereich seiner Portal-Automationssysteme, die den Transport der Werkstücke sowie das Be- und Entladen der Maschinen übernehmen. Das
LP 100 ist besonders geeignet für kleinere und leichtere Teile z. B. Zylinderköpfe und Getriebegehäuse sowie alternative Antriebselemente wie etwa Elektro- oder Hybridmotoren oder Brennstoffzellen.

Vorteile bringt das flexible Design des Ladeportals insbesondere für Inline-Produktionskonzepte, bei denen Werkstücke größere Wege zurücklegen müssen. Da sich die Anzahl der Maschinen unter einem Ladeportalabschnitt erhöht und zudem die Bearbeitungszentren immer schneller werden, steigen hier die Geschwindigkeitsanforderungen: „Werkstücke müssen größere Wege bei höherer Geschwindigkeit überwinden“, erläutert Winterstein. Daher bietet das LP 100 die Möglichkeit, das Portal entweder auf hohe Geschwindigkeit (High-Speed) oder maximale Last (High-Load) zu konfigurieren. Diese Spezialisierung in High-Load- und High-Speed-Varianten soll im Laufe der nächsten zwei Jahre auch auf die bestehenden Portalvarianten übertragen werden.

Und auch sonst legt man in Kempten Wert auf Flexibilität: „In der neuen Konstruktion können unsere Kunden beispielsweise die Abstände zwischen den Stützen größer wählen“, erläutert Winterstein. „Damit gewinnt der Planer zusätzlichen Spielraum bei der Einrichtung seiner Linie und auch bei der Auswahl des Liniendesigns.“

Liebherr-Verzahntechnik GmbH

www.liebherr.com; EMO: Halle 13, Stand B76

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