Studien: Fertigungsunternehmen sind zu weiterer Optimierung gezwungen

Fertigungs- und Geschäftsprozesse sind noch zu sehr getrennt

71 Prozent von 400 befragten Betrieben beklagen eine unzureichende Integration der Fertigungs- und Geschäftsprozesse. Auch die Flexibilität der Fertigungssteuerung entspricht bei über zwei Dritteln der Unternehmen nicht den Praxisanforderungen. Das zeigt eine Umfrage des Softwarehauses Felten
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In der produzierenden Industrie steigt der Druck, die Fertigungsprozesse zu verbessern. Oft fehlt es aber an Transparenz.

„Die Produktion zu optimieren, ist eine Arbeitsplatzsicherung in Deutschland“, betont Thomas Lantermann, Senior Business Development Manager bei Mitsubishi Electric. Dafür sei es aber nötig, eine Softwarebrücke zwischen der Planungs- und der Produktionsebene schlagen. Zwar würden über solche MES-Systeme zur Fertigungssteuerung oft nicht nur Maschinen-, sondern auch Arbeitsdaten gesammelt. „Doch auch viele Betriebsräte verstehen, dass solche MES-Ansätze zur Arbeitssicherung notwendig sind.“

Den steigenden Druck zur Produktionsoptimierung bestätigen Studien: Laut einer Umfrage des Softwarehauses Felten steht die Optimierung der Fertigungsprozesse in 85 Prozent der deutschen Fertigungsunternehmen ganz oben auf der Agenda – vor zwei Jahren war das es erst bei 62 Prozent der Firmen der Fall. Lediglich 14 Prozent der 400 befragten Betriebe bewerten ihre Produktionsprozesse als nur geringfügig optimierbar.
Kennzahlen fehlt die Qualität
Daher erwarten auch die Marktbeobachter von IDC Manufacturing Insights hohe Investitionen in die Verbesserung der Produktionsabläufe. Laut der IDC-Umfrage im Auftrag von Infor und IBM hat bei den Fertigern derzeit vor allem das Produktionsmanagement (Manufacturing Operations Management) eine sehr große Bedeutung.
Allerdings gibt es laut Felten-Studie bei der Steuerung der Produktion anhand von Kennzahlen (KPIs) noch Probleme hinsichtlich der Qualität der Kennzahlensysteme. Lediglich drei von zehn Unternehmen verfügen über bedarfsgerechte Kennzahlensysteme im Produktionsmanagement. Vielfach wird sogar mit veralteten Kennzahlen gearbeitet: Nur ein gutes Drittel der Firmen kümmert sich darum, dass diese Daten kontinuierlich überprüft werden.
„Kennzahlen sind in der Praxis des Produktionsmanagements keineswegs ein Fremdwort, nur fehlt es oft noch an der notwendigen Systematik und Durchgängigkeit“, fasst Geschäftsführer Werner Felten zusammen. Er verlangt zudem analytische Verfahren. „In den Produktionsprozessen muss die gleiche analytische Qualität erreicht werden wie in den Business-Prozessen“, legt Felten die Messlatte hoch. Dies sei aber nur mit einem ganzheitlichen Production Intelligence-Ansatz (PI) zu erreichen.
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