Von der Servopresse über ein Drei-Achs-Handling bis zur Steuerung

Feder-Prüfzelle aus einem Guss

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In der Prüfapplikation haben die IEF-Entwickler nur Komponenten aus dem eigenen Haus verbaut. Kern der Anlage ist die Servopresse Aipress. Bild: IEF Werner
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Zum Prüfen einer Federkennlinie setzt IEF-Werner komplett auf eigene Komponenten: Von der Servopresse über ein Drei-Achs-Handling aus Direktantrieben und Spindelachsen bis zur Steuerung.

Herzstück der Anlage ist eine Servopresse Aipress der Baugröße 1-129. Frank Neugart, verantwortlich für den Vertrieb von Servopressen bei IEF-Werner: „Diese besitzt eine Presskraft von bis zu 1 Kilonewton. Für diese Anwendung ist das ideal.“ Ein Konfigurationssystem sorgt dafür, dass sich der Antriebsstrang exakt an die benötigte Kraft anpassen lässt. „Die Presse prüft in Echtzeit die Federkraft in Abhängigkeit zum Weg“, sagt Neugart. Ist zum Beispiel eine Feder kürzer, erfolgt der Kraftanstieg später. So lassen sich fehlerhafte Federn aussortieren.

Das Steuerungssystem Aiq-Control stellt den Pressvorgang grafisch dar und überwacht dessen Verlauf. Jeder Vorgang wird lückenlos dokumentiert, alle Kraft-Weg-Punkte gespeichert und an die übergeordnete PA-Control übergeben. Die Prozessraumbeleuchtung Ailight signalisiert via Licht-Farb-Code den aktuellen Maschinenzustand und das Pressergebnis. Ein grünes Licht zeigt dem Bediener an, dass die Feder geprüft wurde und der Kraft-Weg-Verlauf okay ist.

Zur Prüfung bewegen sich die Bauteile auf einer kreisrunden Aufnahme, die auf einem NC-Drehtisch DT 80/100 befestigt ist. Um die Bauteile zu entnehmen, haben die Entwickler ein Drei-Achs-Handling aus verschiedenen Servoachsen aufgebaut. Als X-Achse kommt eine direkt Lineamotor-angetriebene Euroline zum Einsatz. Eine Spindelachse Profiline verfährt in Y-Richtung die zur Ausleger- oder Vertikalachse weiterentwickelte Profiline 70 AL in Z-Richtung.

Steuerung verbindet die Vorteile einer NC-Steuerung mit denen einer SPS

Zur Aufnahme der Bauteile befindet sich ein direkt angeflanschter Greifer an der Achse. Vor der Prüfung wird zudem via Kamera geprüft, ob der Greifer die richtige Komponente aufgenommen hat. Um die Position der Kamera exakt auf unterschiedliche Baugruppen einzustellen, wurden die manuellen Versteller Domiline verbaut.

Um Achsen, Drehtisch und Greifer zu steuern, kommt die Positionier- und Ablaufsteuerung PA-Control zum Einsatz. „Die Steuerung verbindet die Vorteile einer NC-Steuerung mit denen einer SPS“, sagt Neugart. „Das heißt, sie stellt eine hohe Bearbeitungs- und Wiederholungsgenauigkeit sicher.“ Zudem ist sie vielseitig einsetzbar und es besteht die Möglichkeit, über Fernwartung Störungen schneller zu beheben, Anlagenfunktionen zu kontrollieren oder kleine Programmänderungen durchzuführen.

IEF-Werner GmbH

www.ief-werner.de; Motek Halle 5, Stand 5220



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