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Einfallstore beim Cloud und Fog Computing schließen

Angriffspunkte an jedem Angriffsbereich absichern
Einfallstore beim Cloud und Fog Computing schließen

Jürgen Hahnrath ist seit Juli 2005 bei Cisco tätig. Dort verantwortet er den Bereich IoT Solutions für Deutschland. Zuvor war er im Enterprise-Sektor als Manager Sales zuständig und arbeitet unter anderem im Bereich der Cisco Collaboration Architecture mit. Bild: Cisco
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Einige Daten, insbesondere die der Kommunikation zwischen Maschinen, sind so kurzlebig, dass deren Übertragung an andere Punkte im Netzwerk sie unbrauchbar macht. Oft ist daher eine Auswertung am Ort der Datenerfassung notwendig. Fog Computing und Cloud-Infrastrukturen helfen, die Daten zeitnah verarbeiten zu können. Doch diese erfordern ein umfassend abgesichertes Netzwerk.

Der Trend zu Big Data ist ungebrochen. Gemäß dem aktuellen Visual Networking Index (VNI) steigt alleine der mobile Datenverkehr von 2016 bis 2021 weltweit um das Siebenfache und in Deutschland um das Sechsfache. Neben dem starken Wachstum durch Smartphone, 4-G Netz und mobile Videoübertragung liegt das insbesondere auch am wachsenden Internet der Dinge (IoT).

Die wirklich interessanten IoT-Entwicklungen geschehen dabei aber nicht im B2C-, sondern im B2B-Umfeld. So spricht die Branche auf der Hannover Messe über die Potenziale der umfassenden Vernetzung durch IoT – und Industrial Internet of Things (IIoT) im Speziellen – und die zunehmenden Möglichkeiten der automatisierten Steuerung von Maschinen. Auch Additive Manufacturing, also die Herstellung von Produkten aus formlosem oder formneutralem Material mit Hilfe von Datenmodellen, oder Cobots, die kollaborativen Roboter und zukünftigen Kollegen in der Produktion, sind heiß diskutierte Themen. Über diese aktuellen Lösungen wird diskutiert, um das Thema vernetzte Fabrik als notwendige Basis voranzubringen.
Das übergeordnete Ziel der Connected Factory erfordert wiederum Technologien und Dienste, welche ein einheitliches, umfassendes Netzwerk ermöglichen. Doch dieses ist aufgrund der Datenexplosion oft schon heute mit der Verarbeitung von Informationen in Echtzeit überfordert.
Effiziente Datenverarbeitung
Aus diesem Grund nutzen immer mehr Unternehmen heute die hohe Skalierbarkeit und Flexibilität von Cloud Computing in einer Kombination mit Fog und Edge Compute Lösungen. Die Übertragungswege zu den Cloud-Rechenzentren kosten oft wertvolle Zeit, so dass sich eine erste Verarbeitung der Daten direkt an den Endpunkten anbietet. In der Industrie sind das intelligente Produktionsmaschinen sowie industrietaugliche Router und Switches. Dieses Konzept des Fog Computing wird durch Edge Computing ergänzt, bei dem ein eigenes Gateway die Daten von mehreren Endpunkten sammelt, weiter bearbeitet und schließlich an das Rechenzentrum weitergibt.
Für diese verteilten Architekturen ist jedoch ein umfassendes Sicherheitskonzept nötig. Denn mit jeder Komponente, die mit dem IoT verbunden wird, entsteht ein weiteres mögliches Einfallstor für Cyberkriminelle. Daher muss der Zugriff auf jedes Gerät und das Netzwerk mit strengen Authentifizierungs- und Identifizierungsservices kontrolliert werden. Zu ergänzen sind dabei Sicherheitslösungen, die alle Infrastruktur-Bereiche wie Netzwerk, Rechenzentrum, Cloud-Anwendungen, Lieferketten oder Mobilgeräte umfassen. Sie müssen Attacken vorher, währenddessen und nachträglich erkennen, beheben und analysieren. Nur so lassen sich Produktionsausfall sowie Umsatz-, Image- und Kundenverlust vermeiden. ↓
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