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„Ein gutes Design fördert Ordnung und Sauberkeit“

Interview: Jörg Hutzel, Geschäftsführer HandlingTech Automations-Systeme GmbH
„Ein gutes Design fördert Ordnung und Sauberkeit“

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Warum Handlingtech konsequent auf designtechnisch-durchdachte Roboterzellen setzt und welche praktischen Vorteile ein gutes Industriedesign bietet, das erläutert Geschäftsführer Jörg Hutzel im Automationspraxis-Interview.

Handling Tech hat kürzlich 20 Jähriges Firmenjubiläum gefeiert: Was waren aus Ihrer Sicht die Highlights in diesen 20 Jahren?

Hutzel: Rückblickend sehe ich drei wichtige Etappenziele. Erstens, dass wir 2002 begonnen haben, die Roboterautomation mit unseren Robax-Zellen zu standardisieren. Zweitens haben wir seit 2008 zusammen mit dem Industriedesign-Büro Designtech unseren Zellen als Alleinstellungsmerkmal ein außergewöhnliches und doch praktisches Design verpasst. Dafür haben wir einige Design-Awards erhalten. Und natürlich gehört auch die Erweiterung der Produktionsräume in Steinenbronn im Jahr 2013 sicher zu den Highlights
Welche Design-Preise haben Sie für das Design Ihrer Zellen erhalten?
Hutzel: 2011 haben wie für die ROBAX SRZ den iF Design Award erhalten. Und gleich zwei Awards räumte unsere ecoZelle im Jahr 2014 ab. So überzeugte das klare Produktdesign der ecoZ nicht nur die Jury des Chicago Athenaeum – Museum of Architecture and Design, sondern die ecoZ holte auch noch den RedDot Award ins Haus.
Warum muss eine Roboterzelle überhaupt gut aussehen?
Hutzel: Zum einen wird die zeitgemäße Wertigkeit durch ein gutes Design optisch dargestellt. Zum anderen ermutigt ein sauberes, aufgeräumtes Design den Mitarbeiter, Sauberkeit und Ordnung auch für seinen Arbeitsbereich zu übernehmen. Neben Ordnung und Sauberkeit erhöht ein bis ans Ende durchdachtes Industriedesign aber auch Anlagenflexibilität und Stabilität.
Können Sie dafür ein paar Beispiele nennen?
Hutzel: Durch eine stabile Rahmenkonstruktion kann der Roboter in Decken-, Wand- und Fußmontiert werden. Zudem können im A-frame getauften Rahmen unserer Zelle alle Energieversorgungen verlegt und an den Verbraucher heran geführt werden. Durch entsprechend Größenorientiertes Rahmendesign können Zellen in unterschiedlichen Kombinationen und Größen erstellt werden. Auch Kombinationen mehrerer Zellen und Rails sind möglich.
Gute Designer wollen natürlich auch Geld verdienen. Das schlägt sich im Zellenpreis nieder. Hat man in Projekten mit „Billig“-Zellen nicht einen Vorteil?
Hutzel: Designzellen dürfen natürlich den wirtschaftlichen Aspekt nicht außer Acht lassen. Der Kunde wünscht eine designorientierte Automationszelle, will dafür aber nicht mehr Geld investieren. Mehr als eine Entscheidungshilfe liefert Industriedesign aber allemal. Weiterhin hat ein modular durchdachtes Industriedesign gegenüber dem Zellenbauer, der ständig neu beginnt, auch wirtschaftliche Vorteile.
Gehen Sie das Thema Design auch softwareseitig (sprich HMI, einfache Bedienung) an?
Hutzel: Selbstverständlich ziehen sich diese Maßstäbe auch in Richtung optimiertes Programmierverhalten und benutzerfreundlichen Oberflächen durch. Die elementar wichtige Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine unterliegt den gleichen Anforderungen.
Welche weiteren Design-Pläne gehen Sie?
Hutzel: Es gibt noch einiges zu erwarten. Als nächstes Projekt wird unsere Produktlinie palletZ im „neuen Kleid“ erscheinen.
HandlingTech Automations-Systeme GmbH www.handlingtech.de
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