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Druckwächter automatisch bedruckt

Roboterarm führt Produkte in 360-Grad-Drehung am Druckkopf entlang
Druckwächter bedruckt

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Ein Continuous-Inkjet-Drucker von Bluhm Systeme versorgt die Druckwächter der Beck Druckkontrolltechnik zuverlässig mit individuellen Kennzeichnungen.

Technik zur Druckkontrolle wird in Espresso- und Waschmaschinen ebenso benötigt wie in Lüftungs- und Klimaanlagen, Abwassersammelanlagen oder medizinischen Geräten. Beck produziert daher mehr als 4500 verschiedene Druckmessgeräte, die Bereiche von wenigen Millibar bis hin zu 15 Bar ermitteln können. Die zu deren Kennzeichnung eingesetzten Systeme müssen nicht nur höchst individuelle Codierungen verarbeiten können. Aufgrund der unterschiedlich abgerundeten Kunststoffummantelungen der Geräte müssen sie zudem in der Lage sein, die Kennung flexibel und zuverlässig aufzubringen.

Die Druckwächter werden größtenteils kundenspezifisch produziert und liegen daher in verschiedensten Varianten vor. „Um Verwechslungen zu vermeiden, werden die Messgeräte direkt nach ihrer Funktionsprüfung eindeutig gekennzeichnet“, erklärt Andreas Kummer, Leiter der Prozessentwicklung: „Viele unserer Kunden haben besondere Kennzeichnungswünsche. Das macht die Codierungen mindestens genauso individuell wie die Druckmessgeräte selbst.“ Neben Artikelnummer und Fertigungsdatum sollen Einstellwerte, der Maximaldruck oder weitere kundenspezifische Informationen aufgedruckt werden.

Software liefert Drucktexte

Bei Beck werden die Produkte von Continuous-Inkjet-Druckern vom Typ Linx gekennzeichnet. Die Tintenstrahldrucker sind über die webbasierte Software Bluhmware Cockpit mit dem ERP-System verbunden. Dort sind alle produktions- und kennzeichnungsrelevanten Informationen hinterlegt. „Sobald unsere Mitarbeiter den Barcode auf einem neuen Auftrag einscannen, zieht die Cockpit-Software die erforderlichen Daten aus dem ERP-System“, erläutert Kummer.

„In den Druckern selbst haben wir alle Drucktexte mit Remotefeldern abgespeichert. Die Software befüllt die Remotefelder in den Druckerspeichern automatisch mit den Daten.“ Über das Cockpit lässt sich zudem das gesamte, aus verschiedenen Druckern bestehende Kennzeichnungssystem zentral ansteuern.

Aber nicht nur die individuellen Druckdaten verarbeiten die Linx-Drucker zuverlässig. Sie berücksichtigen zudem die unterschiedlichen Formen und Durchmesser der runden Druckmessgeräte. An manchen Anlagen werden die frisch produzierten Druckwächter in spezielle Produktnester gelegt und automatisch zur Funktionsprüfung transportiert.

Nach erfolgter Funktionsprüfung geht ein Befehl an einen Roboterarm. Er greift das Produkt und führt es am Druckkopf vorbei. Auf einen Trigger hin strömt das Tintengemisch aus dem Druckkopf und kennzeichnet die sich vorbei bewegende Oberfläche. Bei Beck führt der Roboterarm die Produkte wegen ihrer runden Oberflächen in einer 360-Grad-Drehung am Druckkopf entlang. Dabei wird die Kennzeichnung präzise auf die weiße Kunststoffummantelung der Geräte aufgebracht. Anschließend legt der Roboterarm das gekennzeichnete Produkt in eine Ausgabekiste.

Aber nicht bei allen Beck-Produkten sind Roboterarme für die Kennzeichnung erforderlich: An einer anderen Produktionsanlage laufen größere Druckwächter auf einem Förderband an einem Linx-Druckkopf vorbei und werden dabei automatisch gekennzeichnet. „Mit oder ohne Roboterarm codieren wir täglich 2000 Produkte pro Anlage“, freut sich Kummer.

Bluhm Systeme GmbH

www.bluhmsysteme.com; Motek Halle 7 Stand 7229



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