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Brückenschlag zwischen den Welten

Roboter in Anlagen integrieren und mit IEC 61131 programmieren
Brückenschlag zwischen den Welten

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Die Robotersteuerungen öffnen sich mehr und mehr der restlichen Automatisierungswelt – wie aktuelle Beispiele von Comau, Yaskawa und Kuka zeigen.

Mit Openrobotics beschreiten Comau und B&R neue Wege bei der Integration von Robotern in Maschinen und Anlagen. Die italienischen Roboter lassen sich damit nahtlos in B&R-basierte Maschinen oder Produktionslinien integrieren. „Der Kunde wählt in der Software Automation Studio einfach den jeweiligen Roboter aus und kann diesen mit Hilfe von Mapp Technology ganz einfach in die Maschinenautomatisierung integrieren und perfekt synchronisieren“, erklärt Walter Burgstaller, Sales Director Europe bei B&R. Durch eine durchgängige und einheitliche Programmierung aller Anlagenkomponenten werden zudem ganzheitliche Diagnose-, Bedien- und Wartungskonzepte implementierbar, ergänzt Tobias Daniel, Head of Sales & Marketing bei Comau.

Aber auch Yaskawa öffnet sich der B&R-Welt und stellt für die Robotersteuerung DX200 eine Motologix-Powerlink-Schnittstelle bereit: Darüber können die Roboter einfach in B&R-Umgebungen eingebunden und im gewohnten IEC61131-Umfeld programmiert werden. Die Inbetriebnahmezeiten werden so reduziert und zugleich eine bessere Synchronisation erreicht. Ein eigenes Bedienterminal für den Roboter ist nicht mehr nötig.
„Wir freuen uns, Nutzern von Powerlink nun eine einfache Möglichkeit zur Integration unserer Motoman-Roboter in ihre Anlage zu ermöglichen“, so Bruno Schnekenburger, CEO der Robotics Division bei Yaskawa. „Damit werden die Vorteile aus zwei Welten kombiniert: die komfortable Programmierung in der SPS und die hohe Bahngenauigkeit und Präzision in unserer Steuerung.“
Kuka treibt ebenfalls die Öffnung seiner Roboter voran. Basis dafür ist die MX-Automation-Schnittstelle, die bislang vor allem im Zusammenhang mit Siemens-CNC-Steuerungen zum Einsatz kam. Zusammen mit Schneider Electric haben die Augsburger nun eine Lösung entwickelt, mit der die Roboter-Kinematiken nun auch in Pacdrive-Motion-Control-Automatisierungslösungen integriert werden können. Kern des Ansatzes bildet die PLC-mxAutomation-Bibliothek für das Somachine-Engineering-Tool von Schneider Electric. Die Programmierung der Roboterbewegungen ist ohne spezifische Roboter-Kenntnisse konform zu IEC 61131-3 möglich.
Die Kombination zielt vor allem auf die Verpackungsindustrie: Während sich die Delta-2- und Delta-3-Roboter von Schneider Electric für schnelle Pick-and-Place-Aufgaben oder Toploader-Lösungen im Bereich der Sammelverpackung eignen, sind die Knickarm-Kinematiken aus Augsburg ideal für Palettiersysteme und andere End-of-Line-Anwendungen mit hohen Lasten. ↓
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