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Bei 50 Takten pro Minute setzt Pfuderer alle Hebel in Bewegung

Module und Anlagen für automatisierte Montageprozesse
Bei 50 Takten pro Minute setzt Pfuderer alle Hebel in Bewegung

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In der Beschlagindustrie hat das Unternehmen Pfuderer Maschinenbau als Hersteller langlebiger und prozesssicherer Montageanlagen genau so einen Namen wie bei Automobil-Zulieferern, Herstellern von elektrotechnischen Produkten oder Massenproduzenten von Kunststoffbaugruppen in der Dental- bzw. Medizinbranche. Allein im vergangenen Jahr wurden 15 komplexe Montageanlagen realisiert und 25 Grundmodule für den Betriebsmittelbau in Unternehmen aus diesen Bereichen geliefert.

Anlagen zur automatischen Montage von Ölfilter-Ventilen bei Mann-Filter stehen heute bei Pfuderer Maschinenbau ebenso im Referenzbuch, wie Anlagen für Fensterbeschläge bei Roto-Frank oder für Elektroklemmen bei Phoenix Contact bzw. Zahnpastaspender bei Wilden. Der einstige „Sondermaschinenbauer in Lohnarbeit“, man produzierte zum großen Teil Anlagen nach Zeichnung, wartet seit Mitte der 70er Jahre immer wieder mit Eigenentwicklungen auf, die mit Präzision, Prozesssicherheit und hohen Taktraten bei Massenteile-Herstellern punkten konnten.

„Die Montageautomaten unseres Unternehmens sind keine Einwegprodukte mehr“, betont Markus Pfuderer. In den letzten Jahren habe man eine konsequente Standardisierung und Modularisierung der Maschinensysteme vorgenommen und ein entsprechendes umfangreiches Baukastensystem erarbeitet. Dies erlaube einerseits kurze Lieferzeiten, andererseits können die Module bei Produktveränderungen wieder verwendet werden. Die Grundsysteme weisen eine identische Maschinentischhöhe auf, so dass zum Beispiel ein LTS (Längstransfersystem) problemlos erweitert, eine Prozessstation auf einem THA (Teilautomatisierten Handarbeitsplatz) genutzt und bei steigender Stückzahl auf einem RTS (Ringtransfersystem) erneut verwendet werden kann. Für Pfuderer sind dies Möglichkeiten, um Investitionen langfristig zu nutzen und nicht nur auf einen Produktlebenszyklus abschreiben zu müssen.
Charakteristisch für das Pfuderer-Konzept ist der Zentralantrieb und das Steuern aller Bewegungen über Kurvenscheiben. Diese rein mechanische Auslegung biete, so Markus Pfuderer, eine hohe Prozesssicherheit der Anlagen und Module. Gefertigt werden diese Kurvenscheiben sowie die für dieses Antriebskonzept notwendigen Stößel und Kulissen im eigenen Haus, genauso wie alle anderen Know-how-Teile und teilebezogenen Spannvorrichtungen etc. Dadurch sei man flexibel und könne durchaus innerhalb von drei Monaten eine Anlage liefern.
Modularität in der Anlagenkonfiguration mit standardisierten Systemen, so wollen sich die Ludwigsburger künftig noch stärker ausrichten. Zentrale Elemente bilden hier natürlich die eigen entwickelten Längs- und Rundtransfersysteme, die es in unterschiedlichen Antriebs- und Ausstattungsvarianten gibt. Intensiv arbeite man zur Zeit auch an der Optimierung eines eigenen Zuführsystems. Ergänzt wird der Baukasten durch über 50 Montage-, Handlings- und Prozessmodule. Für besondere Ansprüche steht zudem eine Lösung mit Roboterzelle zur Verfügung. Auch konstruktionstechnisch wurde aufgerüstet. Dank einer umfangreichen Investition in ein 3D-Konstruktionssystem sind Abstimmungen mit Kunden und das Umsetzen deren Anforderungen noch schneller möglich.
„So richtig wohl fühlen wir uns, wenn es um Aufgabenstellung für hohe Stückzahlen und Taktzeiten kleiner 4 s geht“, versichert Markus Pfuderer und betont, dass man die Leistungsfähigkeit des Unternehmens und das Programm an Automatisierungsmodulen in diesem Jahr erstmalig auf der Automatica in München präsentieren werde.
Pfuderer Maschinenbau GmbH www.pfuderer.de
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