Spezial-Förderbänder aus Standardkomponenten Aufgabe: Kolbenringe auf einem Dorn sammeln - Automationspraxis

Spezial-Förderbänder aus Standardkomponenten

Aufgabe: Kolbenringe auf einem Dorn sammeln

Die Aufgabe: Schleifschlamm ableiten, entmagnetisieren und Ringe sammeln
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Federal Mogul, der Kolbenring-Hersteller für die Automobilindustrie, hat insgesamt 16 Spezial-Förderbänder von Geppert-Band im Einsatz. Im Einzelnen ging es darum, ein Förderbandsystem zu konstruieren, das Kolbenring-Rohlinge nach doppelseitigem Planschleifen in der Maschine weiter transportiert und auf einem Dorn sammelt. Zweck dieses Transports ist es zum einen, die Ringe zu entmagnetisieren, zum anderen soll der Schleifschlamm gelöst werden.

Durch die Löcher des Gurtes entweicht der Schleifschlamm, der aus einer Mischung aus Metallstaub und einem Ölwassergemisch besteht, nach unten und wird dort in einer Metall-Abflussrinne aufgefangen. Ein Wasserstrahl spült den Schlamm danach auf eine abschüssige Strecke und bereitet damit die Entsorgung vor. Das individuelle Problem bestand darin, dass die Kolbenringe am Ende des Bandes auf den Dorn weitergeleitet werden. Der Versuch, dies mit nicht regulierbarer Geschwindigkeit des Gurtes zu erreichen, misslang. Die Kolbenringe gelangten auf diese Weise nicht, wie angestrebt, auf die Sammelvorrichtung. Um zu versuchen, das Fördergut durch eine bestimmte Geschwindigkeit auf den Dorn zu positionieren, wurde zusätzlich ein Frequenzumrichter mit regulierbarer Geschwindigkeit eingebaut. Anstatt, wie allgemein üblich, komplexere Situationen per CAD zu simulieren, wurden Praxisversuche durchgeführt. So gelang es schließlich, die zum Übertragen der Ringe auf den Dorn optimale Geschwindigkeit zu ermitteln. Mit dem Einsatz des Frequenzumrichters können immer die exakt gleichen Geschwindigkeiten für Kolbenringe, auch unterschiedlicher Größe, programmiert werden. Ein integrierter Motorschutz verhindert eine Überlastung des Schneckengetriebemotors.

Für Federal Mogul, die zunächst selbst entwickelte und produzierte Förderbänder eingesetzt hatten, sprach nun jede ökonomische Vernunft dafür, einen externen Hersteller zu beauftragen. Die intern produzierten Bänder waren 4 Mal so teuer und auch die Folgekosten für Instandhaltung waren zuvor erheblich höher.
Einmal mehr zeigt dieses Beispiel, dass Spezialisten oftmals erheblich ökonomischer produzieren können. Der Kunde kann sich so noch mehr auf sein Kerngeschäft konzentrieren: den extrem anspruchsvollen Markt mit qualitativ hochwertigen Kolbenringen zu bereichern.
Geppert-Band GmbH www.geppert-band.de
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