3D-Druck revolutioniert Verpackungsmaschinen

Kunststoffgreifer aus dem 3D-Drucker sparen Kosten und Zeit

3D-Druck revolutioniert Verpackungsmaschinen

Production_line_in_pharmaceutical_company
3D-gedruckte Kunststoffgreifer von Igus sorgen für 85 Prozent Kosten- und 70 Prozent Zeitersparnis in der Verpackungsindustrie. Bild: Igus
Anzeige

Der 3D-Druck verändert die Teilefertigung in vielen Industriebranchen radikal, auch im Maschinenbau. Wie auch der Verpackungsmaschinenbau die Vorteile der additiven Fertigung für sich nutzen kann, um Bauteile mit bisher nicht möglichen Funktionalitäten und Eigenschaften in den automatisierten Verpackungsprozess zu integrieren, zeigen zahlreiche Aussteller auf der Fackpack 2018. Für die praktische Anwendung dieser 3D-Druck-Technologie forschen Einrichtungen wie zum Beispiel die Hochschule Aalen und Maschinenbauer wie Gerhard Schubert Verpackungsmaschinen gleichermaßen an neuen Möglichkeiten, wie das Video verdeutlicht.

Ein schönes Beispiel für die Nutzung von 3D-Druck-Teilen im Verpackungsmaschinenbau liefert auch Igus: Additiv gefertigte Kunststoffgreifer aus Igus Tribo-Filamenten sorgen beim Kunden Carecos Kosmetik für 85 Prozent günstigere und 70 Prozent schnellere Formatwechsel bei Maschinen, die Deckel auf Cremedosen setzen.

Problem für Carecos: Steht ein Produktwechsel an, muss man für die Verpackungsmaschinen neue Greifer anfertigen lassen, um die Deckel auf Dosen zu schrauben. Das aufwendige Fräsen eines Greifers aus Aluminium kostete nicht nur bis zu 10 000 Euro pro Exemplar, sondern führte auch zu einer Umrüstzeit von sechs Wochen. Die Lösung: Der Verpacker hat mit dem iglidur I150 Filament ein stabiles und zugleich sehr schlagzähes Material für den 3D-Druck gefunden, mit dem ein Greifer bereits innerhalb von 10 bis 12 Stunden gedruckt werden kann.

Zunächst probierte Carecos den 3D-Druck der Greifer mit Standardkunststoffen wie ABS und PLA aus. Die Druckvorgänge lieferten jedoch keine zufriedenstellenden Resultate. Daher wandte sich Carecos Kosmetik an Igus und setzte mit iglidur I150 nun ein Tribo-Filament ein, das auf Reibung und Verschleiß optimiert ist. Denn fast jedes Element eines Greifers ist beweglich und gleitet bei dieser Bewegung an Flächen und Wellen und Stiften, so dass die einzelnen Teile ständigem Verschleiß ausgesetzt sind.

Mit iglidur I150 im 3D-Druck spart man bis zu 85 Prozent der Kosten und 70 Prozent der Herstellungszeit ein. Und die gedruckten Kunststoffgreifer sind sogar aufgrund ihres Materials siebenfach leichter als Metallgreifer. Weitere Besonderheit von iglidur I150: Es ist für den Lebensmittelkontakt zugelassen. Dadurch können Kunden das Tribo-Filament auch für bewegte Anwendungen nutzen, die im direkten Kontakt mit Nahrungsmitteln, Getränken oder auch Kosmetik stehen.

www.fachpack.de

www.igus.de

Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Titelbild Automationspraxis 11
Ausgabe
11.2018
LESEN
ARCHIV
ABO

Newsletter

Unsere Dosis Wissensvorsprung für Sie. Jetzt kostenlos abonnieren!

Durchgängige Mechatronisierung bietet viele Vorteile

Stellenanzeige

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Alle Webinare & Webcasts

Hier finden sie alle Webinare unserer Industrieseiten

Kalender

Aktuelle Termine für die Automatisierungsbranche

Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de