Mensch-Roboter-Kooperation im Smart Production Lab Intelligenter Roboter reagiert auf jeden Wink

Mensch-Roboter-Kooperation im Smart Production Lab

Intelligenter Roboter reagiert auf jeden Wink

Dr. Wolfgang Hackenberg, Leiter des Volkswagen Smart Production Lab (rechts) arbeitet an intelligenten Robotern. Bild: VW
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Im Smart Production Lab im Werk Wolfsburg forscht VW zusammen mit dem DFKI an der intelligenten Mensch-Roboter-Kooperation.

Auf einer Fläche von drei mal zwei Meter montieren im Smart Production Lab zwei Roboterarme Getriebewellen und Kupplungsringe – und zwar ganz ohne Schutzzaun, Hand in Hand mit dem Menschen. Das funktioniert, weil der Roboter erkennt, was der Mensch von ihm will. Wenn sich der Lab-Leiter Wolfgang Hackenberg dem Roboter nähert, reduziert dieser sein Arbeitstempo, die Arme weichen aus und versuchen zugleich weiterzuarbeiten. „Der Roboter erkennt, dass ich mich ihm nähere, er nimmt Rücksicht auf mich“, sagt Hackenberg. „Das ist die Voraussetzung für intelligente Mensch-Roboter-Kooperation.“

Hackenberg leitet das Smart Production Lab in Wolfsburg. Es ist eine von fünf IT-Ideenschmieden im Konzern. Die anderen stehen in Berlin, München und San Francisco. In diesen Labs arbeiten Experten in Start-up-Atmosphäre an der digitalen Zukunft des Volkswagen Konzerns. Im Wolfsburger Smart Production Lab steht konkret die Smart Factory im Fokus.
„Wir haben einen handelsüblichen Roboter und Sensoren so über Software integriert, dass Mensch und Roboter gefahrlos denselben Arbeitsraum nutzen und sogar aktiv interagieren können“, berichtet Hackenberg. Bei der Entwicklung haben die VW-Experten mit Wissenschaftlern des Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrums für künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen kooperiert.
Seit kurzem ist Volkswagen an dem renommierten Forschungszentrum beteiligt und erhält so wichtigen Transfer aus der Spitzenforschung und Impulse unter anderem für die Digitalisierung seiner Fabriken. Eines der Kooperationsergebnisse ist die erstmalige Anwendung der Software, die eine direkte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter ermöglicht.
In der Robotersteuerung verarbeitet das System Rock Handzeichen und Gesten und wertet alle von Sensoren erfassten menschlichen Bewegungsabläufe rund um den Roboter-Arbeitsplatz aus. Das Ergebnis: Ein Handzeichen von Hackenberg genügt, und der Roboter hält inne. Ein weiterer Wink, und die Maschine setzt ihre Arbeit fort oder reicht Bauteile und Werkzeug an. Sobald sich Hackenberg dem Arbeitsbereich des Roboters nähert, ohne ihm einen Hinweis zu geben, reduziert die Maschine von selbst ihr Arbeitstempo und weicht aus. ↓
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