Greifsysteme übernehmen als Schnittstelle zum Produkt eine Schlüsselposition Greiftechnik für das autonome Warenlager

Greifsysteme übernehmen als Schnittstelle zum Produkt eine Schlüsselposition

Greiftechnik für das autonome Warenlager

Anzeige
Der Online-Handel brummt – entsprechend gilt es, die Versandprozesse zu optimieren: Auf dem Weg zum automatisierten Warenlager übernimmt Greiftechnik eine Schlüsselposition.

Die Bestellung von Waren erfolgt zunehmend online und Online-Händler wie Amazon sind daher gefordert, ihre Lager möglichst flexibel zu gestalten. Die Vision: ein selbstdenkendes und selbsthandelndes Warenlager. Für die Handhabungstechnik bringen diese Entwicklungen Herausforderungen mit sich.

„Die Anforderungen an die Greiftechnik steigen enorm“, sagt Walter Dunkmann, Leiter Geschäftsfeld Vakuum-Automation bei Schmalz. Greifsysteme übernehmen als Schnittstelle zum Produkt eine Schlüsselposition: Funktionieren sie nicht zuverlässig, gerät der Automatisierungsprozess im Warenlager ins Stocken.
Für die Vision eines autonomen Warenlagers arbeiten die Glattener daher an verschiedenen Lösungen und kooperieren dabei mit Forschungseinrichtungen, Kunden und Marktpartnern. „Herkömmliche Greifsysteme sind in der Regel auf eine definierte Handhabungsaufgabe eingegrenzt, sowohl vom Greifmittel her als auch durch Steuerungs- und Regelungstechnik. Zudem lassen sie sich nur beschränkt auf geänderte Anforderungen anpassen“, so Dunkmann.
Roboter in einem autonomen Warenlager müssten aber nicht nur mobil sein, sondern eben auch mit den sich ständig wechselnden Bedingungen klarkommen, so Dunkmann: „Sie müssen beispielsweise in der Lage sein, stückgenau verschiedenste Waren zu greifen – Bücher genauso wie Schuhkartons oder Elektronikartikel. Gleichzeitig braucht es Systeme, die Intelligenz mitbringen, Daten liefern, dazu lernen und die Arbeit mit den Menschen vor Ort erledigen – möglicherweise bis hin zur Mensch-Roboter-Kooperation.“
Weitere Herausforderung: Im autonomen Warenlager stößt die Vakuum-Erzeugung über Druckluft an ihre Grenzen. „Druckluft ist in Warenlagern von Versand-Händlern kaum vorhanden“, erklärt Dunkmann. Daher hat man einen Greifer mit druckluftfreier Vakuum-Erzeugung entwickelt. Das Vakuum wird dabei rein elektrisch, beispielsweise über eine Batterie, erzeugt.
Das macht den Greifer energieeffizient und gleichzeitig mobil. Er kann also mit mobilen und autark arbeitenden Robotern eingesetzt werden, die Bestellungen an unterschiedlichen Orten im Warenlager kommissionieren. Die Schlauchführung ist komplett im Greifer integriert – so entstehen keine Störkonturen, die den Prozess negativ beeinflussen könnten.
„Gleichzeitig bringen unsere Greifer mit elektrischer Vakuum-Erzeugung auch die notwendige Intelligenz mit sich“, erklärt Dunkmann. Über eine IO-Link-Schnittstelle kommunizieren sie bidirektional an die übergeordnete Steuerung, zudem sind sie mit Funktionen zur Energie- und Prozesskontrolle ausgestattet. So stehen Daten zur Verfügung, mit denen sich drohende Ausfälle frühzeitig erkennen und vermeiden lassen. ↓
J. Schmalz GmbH
Logimat Halle 6, Stand 6C05
Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Unsere Dosis Wissensvorsprung für Sie. Jetzt kostenlos abonnieren!

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Alle Webinare & Webcasts

Hier finden sie alle Webinare unserer Industrieseiten

Kalender

Aktuelle Termine für die Automatisierungsbranche

Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de