Chiron verstärkt Automation

Kompetenz als Turnkey-Spezialist: integrierte Systemlösungen aus einer Hand

Verstärkte Automation

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Thomas Marquardt, Leiter Automation, Daniel Deyer, Gruppenleiter Konstruktion, Gerd Kupferschmid, Leiter Vertrieb Automation (v.l.). Bild: Chiron
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Chiron verstärkt seine Ambitionen im Wachstumssegment Automation. Dabei setzt man auf die Stärken als Turnkey-Lieferant.

„Die erste Roboterzelle haben wir bereits vor zehn Jahren an einen Hersteller von Luxusuhren geliefert“, berichtet Thomas Marquardt, Leiter Automation. „Heute ist rund ein Drittel aller Standardmaschinen, die wir ausliefern, mit mindestens einer Automationskomponente ausgestattet. Bei den werkstückspezifischen Turnkey-Lösungen liegt der Anteil sogar noch deutlich höher.“

Eine wachsende Nachfrage registriere man aus nahezu allen Branchen, ergänzt der Leiter Vertrieb Automation, Gerd Kupferschmid: „KMUs wollen Spindellaufzeiten verlängern und nachts mannlos arbeiten. Bei vielen Unternehmen nimmt der Margendruck zu, eine Automation mit mehr Produktivität soll dem standhalten.“ Oft solle die Automation auch für Prozesssicherheit sorgen, zum Beispiel wenn zu wenig qualifizierte Maschinenbediener zur Verfügung stehen, beispielsweise in China.

„Eine Standard-Automation für alle Anforderungen gibt es aber nicht. Denn jeder Kunde hat andere Anforderungen an seine Automation“, stellen Kupferschmid und Marquardt klar. „Wir beraten den Kunden, entwickeln mit ihm zusammen die wirtschaftlichste Maschinenkonfiguration mit der für ihn optimalen Automation und setzen diese konstruktiv um“, erläutert Marquardt.

Das beginne bei der kompakten und kostengünstigen Standard-Roboterzelle Variocell Uno und gehe weiter mit Speichern, Wechseleinrichtungen und Verwaltungssystemen für Werkzeuge, so Kupferschmid. „Weitere Themen sind das Vermessen, Reinigen und Codieren von Werkstücken und die Stangenautomation.“ Komponenten wie Roboter, Greifer, Palettenspeicher und Förderbänder kaufe man dabei zu.

Besser als Dritte

Punkten könne man dabei vor allem mit der Kompetenz als Turnkey-Spezialist, betont Daniel Deyer, Gruppenleiter Konstruktion Automation: „Wir realisieren nachweisbar wirtschaftliche Fertigungsprozesse als integrierte Systemlösungen aus einer Hand. Automation ist dabei ein integraler Bestandteil.“ Da man die Schnittstellen seiner Bearbeitungslösungen besser kenne als andere, könne man die Dynamikvorteile der Maschinen optimal ausschöpfen.

Unschlagbar sei man auch bei der Automation von kombinierten Fertigungslösungen zum Drehen und Fräsen, ergänzt Kupferschmid. Schließlich habe man alle drei Kernkompetenzen unter einem Dach: das Automations-Knowhow, das Drehen mit Vertikal-Drehmaschinen von Scherer und das Fräsen mit Bearbeitungszentren von Chiron und Stama.

Die Automationsbemühungen will man künftig weiter verstärken: „Zum einen haben wir das Personal in Entwicklung und Konstruktion unserer Automation aufgestockt. Damit können wir künftig mehr integrierte Systemlösungen anbieten und auch Großprojekte schneller realisieren“, sagt Marquardt. Zum anderen entwickle man derzeit eine modular aufgebaute, standardisierte Steuerung für alle Automationszellen. „Ziel ist eine Benutzeroberfläche mit einheitlicher Hardware, Software, Visualisierung und Bedienung an allen Maschinen. Damit wollen wir die Bedienung vereinfachen oder Diagnosemöglichkeiten verbessern. Und für individuelle Kundenanforderungen soll die Steuerung leichter modifizierbar sein.“ Selbstverständlich werde die Benutzeroberfläche Teil der Dataline-Anwendungen zur Industrie- 4.0-Anbindung sein.

Chiron Werke GmbH & Co. KG

www.chiron.de;
EMO: Halle 12, Stand C04


Automatisierte Komplettanlage

Auf der EMO zeigt Chiron live unter Span eine schnittstellenfreie Komplettanlage für das automatisierte doppelspindlige Drehen und Fräsen von Zylinderkopf-Bauteilen. Sie besteht aus einer vertikalen Drehmaschine VDZ 100 DS von Scherer und einem Chiron-Fertigungszentrum DZ12W mit Werkstückwechseleinrichtung und integrierter Roboterzelle Variocell Uno.

Bild: Chiron
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