Wenn die Daten sichtbar werden, können sich neue Geschäftsmodelle ergeben Vakuumgreifer funkt in die Cloud

Wenn die Daten sichtbar werden, können sich neue Geschäftsmodelle ergeben

Vakuumgreifer funkt in die Cloud

Smart Field Devices wie die Vakuum-/Druckschalter VS/VSi machen wertvolle Daten sichtbar und nutzbar
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Mit pragmatischen Schritten marschiert der Vakuum-Spezialist Schmalz in Richtung Industrie 4.0. Basis dafür sind zahlreiche intelligente Vakuum-Komponenten – sogenannte Smart Field Devices.
„Als Spezialist für Vakuumtechnik beschäftigen wir uns schon sehr lange und intensiv mit Industrie 4.0“, sagt Walter Dunkmann, Leiter Geschäftsentwicklung Vakuum-Komponenten. „Mit intelligenten Vakuum-Komponenten sind wir der erste Hersteller, der auf Feldebene Sensor- und Aktorfunktionen vereint.“
Die Smart Field Devices sind mit umfassenden Funktionen zur Energie- und Prozesskontrolle ausgestattet und stellen beispielsweise Informationen zum Energieverbrauch, zum Verschleiß oder zur idealen Beschleunigung für den Verfahrprozess des Roboters zur Verfügung – diese Daten liefern dem Anwender einen echten Mehrwert zur Optimierung seines Prozesses.
Ein Beispiel ist die Funktion Condition Monitoring bei Vakuum-Erzeugern: Sie überwachen permanent alle funktionsrelevanten Parameter, wie Dichtheit oder Betriebsdruck. Fehler werden so frühzeitig erkannt und können umgehend behoben werden, was Stillstandzeiten vermeidet. „Immer mehr solcher Funktionen wandern in intelligente Greifsysteme, die sich damit Schritt für Schritt zu cyber-physischen Systemen entwickeln“, sagt Albrecht Winter, Leiter Geschäftsfeldentwicklung und Unternehmensstrategie.
Damit solche Systeme funktionieren, müssen Geräte nicht nur Daten liefern, sondern auch im Netzwerk sichtbar sein. Die Vakuum-Ejektoren sind deshalb IO-Link-fähig – das ermöglicht eine durchgängige Kommunikation von der Sensor-/Aktorebene bis in die Leitebene.
Auch das neue Compact Terminal SCTMi mit bis zu 16 verblockten Vakuum-Erzeugern sowie der neue Vakuum-/ Druckschalter VSi kommunizieren per IO-Link. Die Geräte sind zudem mit der NFC-Technologie ausgestattet, mit der Daten über kurze Distanz per Funk zu einem mobilen Endgerät übertragen werden können. „Die Daten stehen also beispielsweise auf einem NFC-fähigen Smartphone zur Verfügung“, sagt Dunkmann. Der Anwender erhält Zugriff auf Service- und Wartungsfunktionen wie die Seriennummer oder die Bedienungsanleitung. So gelangen Prozessdaten direkt auf das Smartphone und bis in die Cloud.
„Die Entwicklungen rund um intelligente Greifsysteme sind damit allerdings noch lange nicht am Ende“, sagt Dunkmann. „Wenn die Daten sichtbar werden, können sich daraus neue Geschäftsmodelle ergeben.“ Ein Beispiel ist der Service: Der Anbieter kann nun beispielsweise verlässlich planen, wann sein Greifsystem gewartet werden sollte.
Das ist keinesfalls Zukunftsmusik, sondern bereits Realität: Automobilhersteller, die ihre Pressenstraßen mit intelligenten Vakuum-Ejektoren ausgestattet haben, erhalten Daten zum Energieverbrauch, zum Zustand der Anlage und zur Leistung des Greifsystems. Allein die Kosten, die durch Stillstandszeiten einer Pressenlinie entstehen, lassen sich durch intelligente Zustandsüberwachung und vorbeugende Wartung pro Jahr um bis zu 300.000 Euro senken.
„Es geht also auch darum, im ersten Schritt bewährte Geschäftsmodelle an das Zeitalter der Digitalisierung anzupassen und im zweiten Schritt Ideen für neue Modelle zu entwickeln“, sagt Winter. „Hieran arbeiten wir intensiv.“
J. Schmalz GmbH www.schmalz.com Motek Halle 3, Stand 3020
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