Greifer JL1: Intelligentes Greifmodul für die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) Schunk gewinnt Hermes Award

Greifer JL1: Intelligentes Greifmodul für die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK)

Schunk gewinnt Hermes Award

Henrik Schunk mit seinem Markenbotschafter Jens Lehmann, der Namenspate für den Greifer JL1 ist. Bild: Hannover Messe
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Mit seinem MRK-Greifer hat Schunk den renomierten Hermes Award 2017 gewonnen. Die Preisübergabe erfolgte im Rahmen der Eröffnungsfeier der Hannover Messe. „Das prämierte Produkt unterstützt die Mensch-Roboter-Kollaboration und ist damit ein zentraler Baustein für die vernetzte Fabrik“, lobt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG.
Der Greifer JL1 (für den Schunks Markenbotschafter Jens Lehmann Namenspate stand) ist ein intelligentes Greifmodul für die Mensch-Roboter-Kollaboration, das unmittelbar mit dem Menschen interagiert und kommuniziert. Die im JL1 verbaute Sensorik registriert Annäherungen von Menschen und ermöglicht eine situationsabhängige Reaktion, ohne dass Mensch und Roboter sich berühren.
Die Sicherheitsaura ist in den Greifer integriert und ermöglicht damit einen hochflexiblen Handhabungs- und Montageprozess mit Parallel- und Winkelgreifen von beliebigen Geometrien. Die Greiferfinger verfügen über Kraftmessbacken und taktile Sensoren und unterstützen damit adaptive Greiferoperationen. Zwei Kamerasysteme zeigen das Umfeld im 3D-Format und unterstützen die Greifteildetektion.
Die Jury um den Vorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), war beeindruckt. Als selbstlernendes Greifsystem bietet der MRK-Greifer optimale Voraussetzungen für hochflexible Handhabungsszenarien in Industrie 4.0, bei dem Mensch und Roboter Hand-in-Hand arbeiten. „In Industrie 4.0 ergibt sich für die sichere und barrierefreie Mensch-Roboter-Kollaboration durch die geringe Losgröße, hohe Teilevarianz und häufiges Umrüsten die Notwendigkeit, einen Teil der Systemintelligenz auch in die Endeffektoren zu verteilen: das ist Schunk mit dem JL1 in exzellenter Weise gelungen, so dass unsere Jury zu einem einstimmigen Ergebnis kam,“ so Prof. Wahlster. ↓
Tipp: Mehr zu Schunks MRK-Greifer-Strategie lesen Sie in unserem Hintergrundbericht „Geschicktes Händchen: Schunks MRK-Greifer verleihen Cobots die nötige Fingerfertigkeit“.
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