Dosier- und Klebeexperten der SCA-Schucker wollen auch im Bereich Allgemeine Industrie erfolgreich sein Klebespezialist wächst mit dem Leichtbau

Dosier- und Klebeexperten der SCA-Schucker wollen auch im Bereich Allgemeine Industrie erfolgreich sein

Klebespezialist wächst mit dem Leichtbau

Die SCA Schucker GmbH erwirtschaftete 2012 mit rund 400 Mitarbeitern 110 Millionen Euro
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Einen Wachstumschub vom Leichtbau-Boom erhofft sich SCA Schucker. Bislang entwickeln die Dosier- und Klebeexperten vorwiegend automatisierte Anlagen für den Karosserie-Rohbau. Mit einer Wachstumsoffensive wollen die Brettener zukünftig auch im Bereich Allgemeine Industrie erfolgreich sein.

„Nicht nur die Automobilisten, sondern auch zahlreiche Anwender aus anderen Industriebranchen verwenden immer mehr Leichtbaumaterialien: Sie kombinieren beispielsweise Aluminium, Kohlefaser oder Kunststoffe mit Stahl-Bauteilen. Die verschiedenen Komponenten müssen verklebt werden, da herkömmliche Fügeverfahren, wie das Punktschweißen, werkstoffbedingt ausscheiden,“ sagt der Geschäftsführer Berthold Peters.

Gute Wachstumsmöglichkeiten sieht Peters in der Luft- und Raumfahrt, der Herstellung von Haushaltsgeräten, in der Solartechnik und der Windkraft sowie dem Schiffsbau. Dazu werden die Brettener ihr Produktportfolio erweitern und kräftig in Mitarbeiter und deren Qualifikation investieren. SCA will zukünftig weiterhin jährlich im zweistelligen Prozent-Bereich wachsen. Dies soll durch das Heben von Synergien im Atlas-Copco-Konzern gelingen, indem neue Regionen – etwa in Asien, Osteuropa und Indien – sowie neue Segmente erschlossen werden.
Die SCA Schucker GmbH ist seit über 25 Jahren auf Klebesysteme und Dosiertechnologie spezialisiert und gehört seit 2011 zur Atlas-Copco-Gruppe. In Bretten werden Systeme entwickelt und gefertigt, mit denen die Industrie Kleb- und Dichtstoffe manuell oder automatisiert an Bauteilen aufbringen kann. Wobei die automatisierten Lösungen mit einem Roboter mit etwa 90 Prozent den Löwenanteil ausmachen.
Hauptanwender der hauptsächlich kundenspezifischen Lösungen sind bislang noch die großen Automobilisten. Hier stehen etwa 98 Prozent der Anlagen überwiegend im Karosserie-Rohbau. Mit der Technik aus Bretten werden zum Beispiel im Automobilbau Stütz- und Festigkeitskleber, Unterbodenschutz oder Dämmungsmassen aufgetragen oder Scheiben verklebt.
„Die hohe Kunst beim automatisierten Kleben ist, in möglichst kurzer Zeit exakt die erforderliche Menge an Material aus einem Vorratsbehälter zum Auftragskopf zu fördern und beanstandungslos auf das Bauteil zu applizieren“, erklärt Dr. Nils Kohlhase, Leiter Forschung und Entwicklung bei SCA Schucker. Die neue Version 3.0 der SCA eigenen Steuerung SYS6000 wurde speziell für Anwendungen im Automobil-Rohbau entwicklet. Bei Roboter gestützten Applikationen ist die Steuerung dafür verantwortlich, dass die aufgebrachte Klebstoffmenge stets konstant bleibt unabhängig von der variablen Geschwindigkeit des Roboterarms. „Wir haben viele neue Funktionen aufgenommen und dabei die Bedienung extrem vereinfacht“, versichert Kohlhase. Die Steuerungsversion enthält mehr als 200 Funktionalitäten, von denen viele aber nur für jeweils einen Automobilhersteller relevant seien.
SCA Schucker GmbH & Co. KG www.sca-schucker.com
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