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Studie Digitalisierung im Mittelstand blickt in Arbeitsalltag der Metall- und Elektroindustrie

Digitale Services noch in den Kinderschuhen

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Die Studie Digitalisierung im Mittelstand, die das Fraunhofer IPA im Auftrag des Arbeitergeberverbandes Südwestmetall durchgeführt hat, blickt in den Arbeitsalltag kleiner und mittelständischer Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg.

Die Stärken der hiesigen Metall- und Elektroindustrie ergeben sich aus der hohen Auslandsorientierung und festen Einbindung in internationale Produktionsnetzwerke sowie einer hohen Wissensorientierung und Innovationsneigung. „Es zeichnen sich jedoch erste Warnzeichen ab, welche sich schon heute am Trend sinkender Produktivitätszuwächse zeigen“, sagt Oliver Schöllhammer, Gruppenleiter Organisationsinnovation und -entwicklung am Fraunhofer IPA.

Während vor allem große Unternehmen mit Elan die Digitalisierung vorantreiben, verhält sich der Großteil der KMU bisher abwartend. Dieses ist zunächst den unsicheren Zukunftsprognosen und den zumeist wenig greifbaren Aussagen zu Entwicklungstrends geschuldet. „Zudem fehlen angepasste und pragmatische Handlungsempfehlungen, was zur Folge hat, dass das Potenzial der Digitalisierung stark unter-, aber auch überschätzt wird“, so Schöllhammer.
Die Wichtigkeit der Digitalisierung jedoch wird in allen Organisationen gleichermaßen unterstrichen. Vier von fünf Unternehmen schätzen diese als hoch ein. Auch in den Aussagen der Unternehmensvertreter spiegelt sich diese grundsätzliche Haltung wider: „Die Digitalisierung ist in unserem Unternehmen einer von sieben Eckpfeilern der Gesamtunternehmensstrategie und wird auf der höchsten Ebene des Vorstands verantwortet.“ Eine weitere Aussage im Rahmen der Studie: „Wir müssen heute schon an die Generation denken, die in zehn Jahren bei unseren Kunden die Entscheidungen trifft. Für diese Generation sind digitalisierte Lösungen selbstverständlich.“
Digitalisierungsprojekte betreffen vor allem den Produktionsbereich
Projekte zur Digitalisierung der Wertschöpfungskette betreffen vor allem die Produktion selbst. Entwicklung, Beschaffung, Vertrieb und weitere unterstützende Prozesse stehen meist nicht im Fokus. Jedoch gilt punktuell: „Wir decken bereits heute den Großteil unseres Beschaffungsvolumens automatisch über Online-Plattformen ab. Zukünftig werden wir nur noch mit Lieferanten zusammenarbeiten, die diese Art der Vernetzung unterstützen.“
Maßnahmen zur Digitalisierung der Produktion werden dann von den befragten Unternehmen umgesetzt, wenn der monetäre Nutzen a priori quantifizierbar ist. Dies verhindert teilweise bereichsübergreifende Projekte. Kein Unternehmen erlaubt seinen Kunden beziehungsweise Endkunden einen digitalen Einblick in Auftragsbearbeitungszustände. Die meisten wollen dies auch zukünftig nicht tun.
Digitale Zusatzangebote ausschließlich in Pilotprojekten vorhanden
Die Möglichkeiten zur Digitalisierung der Produkte und zur Ableitung digitaler Zusatzangebote und -services sind den meisten Unternehmen bekannt. Eine breite Umsetzung dieser Ansätze erfolgt aktuell jedoch noch nicht. Wenn überhaupt, dann werden diese ausschließlich in Form von Pilotprojekten angeboten, z.B. in Form von Fernwartung. „Keines der befragten Unternehmen gab an, auf Basis digitaler Serviceangebote aktuell Umsatz zu erzielen“, so Schöllhammer.
Abschließend lässt sich zusammenfassen: Unternehmen mit einem hohen digitalen Autonomiegrad sind in der Lage, ihren Kunden zusätzliche Servicedienstleistungen auf Basis digitalisierter Produkte anzubieten und damit das Produkterlebnis zu steigern. Diese Unternehmen sollten den Fokus der Digitalisierung auf neue Ertragsmodelle und digitale Zusatzangebote legen. Unternehmen mit einem eher geringen digitalen Autonomiegrad profitieren dem gegenüber vor allem von einer Digitalisierung ihrer Produktion. ↓
Die Studie des Fraunhofer IPA umfasst 110 Seiten und steht kostenfrei zum Download bereit:
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