Kühlschrankproduktion: Sicherheit für Personal und Prozesse Schleuse sichert Verpackungsanlage

Kühlschrankproduktion: Sicherheit für Personal und Prozesse

Schleuse sichert Verpackungsanlage

Ein Hauptaugenmerk lag auf der Sicherheit des Personals. Heute kann niemand innerhalb der Zelle stehen, während sie nach oben offen ist und das Portal einfahren könnte. Bild: Heuer
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Bei der Automatisierung einer Verpackungslinie für Kühlschränke, setzt Liebherr-Hausgeräte auf Portaltechnik von Liebherr Verzahntechnik und Schutzsysteme von Heuer.
„Dem Kunden ging es vor allem um die Ergonomie. Aufgaben, die bislang nur junge, körperlich robustere Mitarbeiter übernehmen konnten, muss man in Zukunft anders lösen. Schließlich soll die Gesundheit des Personals insgesamt geschont werden “, berichtet Jens Hönig, Leitung Technik und Vertrieb bei Ernst Friedrich Heuer. Neben der ergonomischen Dimension gab es auch eine qualitative: Das präzise automatisierte Überstülpen der Kartons schließt menschliche Fehler beim Verpacken aus. Der Kartonmantel bleibt unbeschädigt und die Produkte sind gut gesichert für den Transport.
Ein Ladeportal übernimmt daher heute das, was früher anstrengend von Hand geschah: Kartons manuell über die Geräte zu stülpen. Entwickelt hat dieses Portal die Liebherr-Verzahntechnik aus Kempten, während Heuer die Schleusen- und Sicherheitslösung für die Übergabe der Kartons aus Lagerboxen an das Ladeportal realisiert hat.
Die Kernanforderung bestand dabei in der Frage, wie man die Kartons einem automatisierten Prozess mit hoher Taktzahl zuführt, während alle Abläufe unberührt davon weiterlaufen können. Die Schlierbacher entwickelten daher die Schleusenfunktion für die Übergabe der Kartons – maßgeschneidert für die individuelle Einbausituation mit verschiedenen Kartonage-Größen und sehr begrenztem Platzbedarf.
Ein Hauptaugenmerk lag auf der Sicherheit des Personals: Heute kann niemand innerhalb der Zelle stehen, während sie nach oben offen ist und das Portal einfahren könnte. Verschiedene, insbesondere mechanische Merkmale garantieren dies. „Wir schaffen eine mechanische Trennung von Mensch und Gefahr. Zudem funktioniert die Kommunikation zwischen Garage und Gesamtanlage“, sagt Hönig.
Prozess- und Arbeitssicherheit sind durch die mechanische Trennung wesentlich stabiler als bei der Verwendung von Lichtschranken oder anderen Sensoren. Dies verhindert Unfälle oder Linienstillstände. Letzteres ist insbesondere von Bedeutung, da die Verpackungsanlage unmittelbar an die Fertigung der Geräte angeschlossen ist: Alle 23 Sekunden kommt ein Kühlschrank. Daher holt das Portal die Kartons hauptzeitparallel ab, ohne dass der Prozess unterbrochen wird, wenn ein Bediener Kartonagen in den Boxen auffüllt. Aufgrund der hohen Variantenvielfalt der Kühlschränke, die über das Band laufen, richtete man in zwei Reihen je 21 Boxen für die unterschiedlichen Kartongrößen ein. ↓
Ernst Friedrich Heuer GmbH
Motek Halle 7, Stand 7340
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