Vom innerbetrieblichen Warentransport über die Warenkommissionierung bis zum Assistenten Branchengrößen nehmen verstärkt mobile Transportsysteme ins Visier

Vom innerbetrieblichen Warentransport über die Warenkommissionierung bis zum Assistenten

Branchengrößen nehmen verstärkt mobile Transportsysteme ins Visier

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War das Segment der mobilen Transportsysteme bislang vor allem klassischen FTS-Anbietern wie MLR, E&K und Egemin sowie Spezialisten wie Bluebotics, MT Robot oder Metralabs vorbehalten, nehmen nun auch Branchengrößen wie Kuka und SSI Schäfer den Markt ins Visier.
So hat der Logistikriese SSI Schäfer das fahrerlose Transportsystem (FTS) Weasel entwickelt. Dieses ist dank optischer Spurführung und Skalierbarkeit sehr flexibel und überzeugt durch Barrierelosigkeit und Personensicherheit. Es kann Behälter, Kartons oder Tablare bis zu 35 kg transportieren. Einfache Integrationsfähigkeit und geringe Kosten in Anschaffung und Betrieb runden das Profil ab, so die Neunkirchner.
Mit dem Weasel will SSI das Thema jedoch nicht auf sich beruhen lassen und hat den belgischen FTS-Experten Motum übernommen. Dieser verfügt über viel Erfahrung in der Entwicklung kundenspezifischer FTS sowie automatisierter Lagerfahrzeuge. Vor allem aber geht es bei dem Deal um eine zukunftsorientierte Ausrichtung des FTS-Spektrums auf Schwarmintelligenz und dezentrale Steuerungstechnik. Damit können Transportsysteme mit- und untereinander kommunizieren und sich selbstständig organisieren.
Auch Kuka hat das Potenzial mobiler Systeme erkannt und sich über den Kauf von Swisslog entsprechende Logistikkompetenz an Bord geholt. Die Schweizer haben neben Standard-FTS auch das Carrypro-System im Portfolio. Dieses kann unter Regale fahren und diese zum Kommissionierplatz bringen. Gesteuert wird das Ganze vom Warehouse Management System WM6. Ein ähnliches automatisiertes Ware-zur-Person-System hat sich Amazon mit der Kiva-Übernahme gesichert.
Diese mobile Carrypick-Logistik hat Kuka nun mit Robotik (Itempick) kombiniert. Dabei wird neben dem Kommissionier-Arbeitsplatz der Leichtbauroboter LBR iiwa platziert, der ebenfalls Aufträge des Management-Systems entgegennimmt und Artikel mit Vision-Unterstützung kommissioniert. Ganz im Sinne der Mensch-Roboter-Kollaboration lassen sich so Aufgaben zwischen Mensch und Maschine aufteilen.
Zudem haben die Augsburger eine mobile Plattform mit dem LBR iiwa zur KMR iiwa (Kuka Mobile Robotik) kombiniert. So wird der Leichtbauroboter zum ortsunabhängigen Produktionsassistenten mit uneingeschränktem Arbeitsraum. Die Plattform ist mit den speziellen Mecanum-Rädern in jede Richtung verfahrbar. Umgebungsscanner und Ultraschallsensoren am Fahrzeug ermöglichen die Erkennung und Umfahrung von Hindernissen. Mit der Navigations-Software bewegt sich der KMR iiwa völlig autonom frei im Raum.
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