Systemverkabelungs-Lösung in Polystyrol-Fertigungsanlage Leitsystem einfach ausgetauscht

Systemverkabelungs-Lösung in Polystyrol-Fertigungsanlage

Leitsystem einfach ausgetauscht

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Beim Leitsystemtausch im Chemiekonzern Trinseo sorgt ein cleveres Systemverkabelungs-Konzept von Phoenix Contact für eine schnelle Übergabe der Feldsignale an die neuen ABB-Schaltschränke.
Im belgischen Tessenderlo stellt der Chemie- und Kunststoffspezialist Trinseo Polystyrol her. Kritischer Bestandteil der Fertigungsanlage ist ein Rührkesselreaktor. Die bislang eingesetzte Steuerungstechnik wurde 1984 in Betrieb genommen. Als absehbar war, dass die Ersatzteil-Versorgung nicht mehr lange aufrechterhalten werden kann, stand eine Modernisierung an.
Die Anlage setzte sich jedoch aus Rangier-Schaltschränken zusammen, in denen die Feldsignale über Reihenklemmen per Einzelader-Verdrahtung an die Leitsystem-Schaltschränke übergeben wurden. Das stellte ein großes Hindernis für einen schnellen Austausch der Steuerungstechnik dar. Als neues Leitsystem kommt eine S800 von ABB zum Einsatz, deren I/O-Karten über Einzeladern mit den Feldsignalen verbunden werden. Um die Umrüstung trotzdem schnell und fehlerfrei durchführen zu können, wird eine Plug-and-Play-Lösung mit Systemkabeln von Phoenix Contact zwischen der Feld- und I/O-Ebene eingesetzt.
Auf I/O-Seite nutzt Trinseo passive Übergabemodule der VIP-Serie Varioface Professional, die die Steuerungssignale 1:1 auf einen hochpoligen Steckverbinder umsetzen. Die Verdrahtungsmodule zeichnen sich neben dem kompakten Design durch einen Vibrations-abfedernden Rastfuß aus.
Die Herausforderung bestand nun darin, die Klemmleisten auf der Feldseite auch mit einem hochpoligen Steckverbinder auszustatten. Dies wurde mit Klemmadaptern gelöst, die direkt an den Klemmleisten montiert sind.
„In Tessenderlo hatten wir 2500 I/O-Signale zu migrieren“, so der verantwortliche Global Process Control Engineer Wim van Drongelen. „Sämtliche Signale mussten erfasst und nach dem neuen Anlagenkonzept strukturiert werden. Die I/O-Schaltschränke wurden dann innerhalb von acht Monaten fertiggestellt und geliefert.“
Nach dem Aufstellen der Steuerungs-Schaltschränke und dem Entfernen der alten Einzeladern wurden die Klemmenadapter montiert. Im nächsten Schritt konnten die Mitarbeiter Systemkabel auflegen. Aufgrund des strukturierten Systemaufbaus war nach den Plausibilitäts-Prüfungen eine 100-Prozent-Kontrolle der Signale nicht mehr erforderlich. Lediglich ein Signal je Adapter ist stichprobenartig überprüft worden. ↓
Phoenix Contact GmbH & Co. KG
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