Maschine schraubt pro Jahr 1,4 Millionen Flaschen mit unterschiedlichen Aufsätzen zu Kleinstoßdämpfer schützen Universalverschrauber

Maschine schraubt pro Jahr 1,4 Millionen Flaschen mit unterschiedlichen Aufsätzen zu

Kleinstoßdämpfer schützen Universalverschrauber

Im Führungsschlitten des Universalverschraubers reduziert ein Klein- stoßdämpfer von ACE die Aufprallgeschwindigkeit bei jedem Takt
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Schraubkappen, Pumpspender, Push-pull-Verschlüsse: Pro Jahr 1,4 Millionen Flaschen mit unterschiedlichen Aufsätzen verschraubt eine Maschine beim Wasch- und Reinigungsmittel-Hersteller Sonett, die so die Sehnenscheiden der Bediener entlastet. Um die Maschine selbst zu schonen, setzt der Konstrukteur David Fuchs Klein- stoßdämpfer von ACE ein.
2006 begann die Arbeit an der später als Schraubkappen-Montagevorrichtung patentierten Anlage. Ihr Prinzip: Auf einem Förderband werden Flaschen mit Verschlüssen entlang von Stangen zum Verschraubungsmechanismus geführt. Vier sich asymmetrisch bewegende Gummirollen fixieren die Flaschen und verschrauben anschließend deren Köpfe mit einem Verschluss. Zudem können mit der Anlage auch Flaschen mit Griff zum besseren Weitertransport im bereits verschlossenen Zustand gedreht und so in einheitliche Positionen gebracht werden.
In allen Funktionen kam von Beginn an in der oberen und der unteren Endlage ein Kleinstoßdämpfer des Typs MC25-EUMH zum Einsatz, der die Aufprallgeschwindigkeit bei jedem Takt reduziert. Der obere Dämpfer kommt dabei in die Nähe seiner maximalen Lebensdauer von 25 Millionen Lastwechseln. Der untere Dämpfer hingegen muss bereits bei etwas mehr als 1,4 Millionen Hüben ausgetauscht werden. Verantwortlich für die kürzeren Austauschintervalle ist der nicht ganz biegefreie Arm, der Querkräfte auf den Dämpfer bringt.
Da im Zuge von Optimierungen steigende Taktzahlen zu erwarten sind, müssen die Dämpfer künftig häufiger ausgetauscht werden, zumal die mit den Taktzahlen einhergehenden Geschwindigkeiten größere Kräfte mit sich bringen. Daher machte sich Fuchs an eine Weiterentwicklung der Anlage.
Aufgrund der unterschiedlichen Beanspruchungen hat er für die obere und untere Endlage verschiedene Auslegungen vorgenommen – obwohl die bewegte Masse (1,8 kg), die Geschwindigkeit beim Aufprall (1 m/s) und die Takte pro Stunde (3600) gleich sind. Allerdings müssen in der unteren Endlage eine höhere effektive Masse (13,8 statt 11,3 kg) und eine gesteigerte Gesamtenergie pro Hub (6,9 gegenüber 5,7 Nm) vorausgesetzt werden.
Auf Basis dieser Kenndaten beschloss Fuchs nun größere, anders funktionierende und langlebigere Stoßdämpfer zu verbauen. Die Berechnungen prognostizierten eine Auslastung des Dämpfers MC150-EUMH von 73 bzw. 60 Prozent. Damit hat die Anlage noch genug Luft für weitere Erhöhungen der Taktzahlen. Im Gegensatz zum MC25-EUMH, der mit einer klassischen Nutring/Abstreifer-Dichtung arbeitet, erfolgt beim MC150-EUMH die Rückstellung über die Rollmembrane.
Um die Folgen der Querkräfte weiter zu minimieren, schlug ACE die Verwendung einer Bolzenvorlagerung vor. Dadurch sind in beliebiger Einbaulage Aufprallwinkel von bis zu 25 Grad erlaubt. Kombiniert mit der Lebensdauer der neuen Verzögerer von bis zu 25 Millionen Lastwechseln ist damit zu rechnen, dass es in Zukunft beim unteren Dämpfer trotz höherer Taktzahlen des Verschraubers seltener zum Austausch kommen wird.
ACE Stoßdämpfer GmbH www.ace-ace.de
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