Flexibler Schweißroboter für den Mittelstand

Schweißautomation auch für Mittelständler ohne Erfahrung

Kollege Roboter schweißt flexibel

„Wir können neue Werkstücke in Nullkommanichts programmieren. Es dauert wirklich nur 30 Minuten, um ein neues zu schweißendes Teil zu programmieren“, freut sich der Kunde Jyden Bur aus Dänemark Bild: Migatronic
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Mit dem Cowelder hat Migatronic einen Schweißroboter für die flexible Schweißautomation im Mittelstand entwickelt. Ein Blick in die Praxis zeigt, welche Einsparungen damit möglich sind.
„Der Cowelder kann die Herstellung einfacher Werkstücke – in großen oder kleinen Chargen – revolutionieren“, sagt Olav Stenstrøm, Produktmanager des dänischen Schweißmaschinenherstellers Migatronic. Das System wird einsatzfertig geliefert und zeigt, dass automatisiertes Schweißen nicht kompliziert und auch keine große Investition sein muss. „Ein klarer Vorteil insbesondere für kleine und mittelgroße Produktionsbetriebe, auch für jene mit wenig oder keiner Erfahrung im automatisierten Schweißen.”
Der Cowelder soll den Schweißer nicht ersetzen, sondern mit ihm zusammen die Schweißabläufe optimieren. Der Schweißer legt die Metallteile in die Montagevorrichtung und aktiviert den Cowelder, der dann das Werkstück verschweißt. In der Zwischenzeit kann der Schweißer kleinere Aufgaben erledigen oder weitere Werkstücke vorbereiten. Die Paketlösung besteht aus einer MIG/MAG-Schweißanlage Migatronic Omega 300 A und dem Roboterarm UR5 von Universal Robots samt sich selbstausgleichender Tischmontage. Die Lösung ist CE-zertifiziert und erfordert kein zusätzliches Sicherheits-Equipment. Sie lässt sich in der Werkhalle leicht von einem Einsatzort zum nächsten bewegen.
Alle Werkstücke erhalten ihre eigenen Programme, zwischen denen binnen Sekunden hin- und hergewechselt werden kann. „Wir sparen pro Werkstück rund 50 Prozent Zeit“, berichtet Jens Christian Lægsgaard, Geschäftsführer der dänischen Maschinenfabrik MVI, die den Cowelder seit Monaten im Einsatz hat und damit zehn bis 1000 Teile auf einmal produziert. „Unsere Effizienzsteigerungen betragen 30 bis 40 Prozent.“
Das Programmieren ist selbst für unerfahrene Anwender einfach. Jeder Schweißer kann in wenigen Stunden den Umgang mit dem intuitiven Bedienfeld lernen. Je nach Komplexität des Bauteils dauert es dann zwischen 10 Minuten und einer halben Stunde, um ein neues Werkstück zu programmieren. Dafür bewegt der Anwender den Roboter per Hand in die gewünschten Positionen. Alternativ können die Start- und Stopp-Punkte via Touchscreen definiert werden.
Schnell programmiert
„Wir können neue Werkstücke in Nullkommanichts programmieren. Es dauert wirklich nur 30 Minuten, um ein neues zu schweißendes Teil zu programmieren – und nur ein paar Sekunden, um bereits abgespeicherte Programme abzurufen“, bestätigt Sebastian Jacobsen, Projektmanager bei Jyden Bur. Das dänische Unternehmen produziert mit dem Cowelder eine Vielzahl von Produkten, etwa Stutzen und Verbindungsteile für Vorrichtungen. „Ich denke, es kann gar nicht einfacher werden als so.“ ↓
Migatronic A/S
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