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Ausgeklügeltes Kamerasystem überwacht Produktion

4 Roboter montieren Lager in 6 Sekunden

Die Montage von Gleitlagern für die Metallindustrie übernimmt die neue Anlage vollautomatisch. Bild: Martin Mechanic
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Vier Roboter und ein Kamerasystem sorgen in einer Anlage von Martin Mechanic für die reibungslose Montage von Gleitlagern.

Die Gehäuse für das Gleitlager werden in Gitterboxen zu je 1500 Stück angeliefert. Der Werker schiebt eine voll beladene Zuliefererpalette in die Anlage. Von da an funktioniert alles vollautomatisch. Ein 3D-Area-Sensor von Fanuc, der oberhalb der Gitterbox angebracht ist, erkennt die Lage der Teile, so dass sie ein Fanuc-M20iA via Bin-Picking zielgerichtet aus der Box entnehmen kann.

Das im Roboter integrierte Kamerasystem stellt außerdem sicher, dass jeweils nur ein Teil exakt aus der Box entnommen wird undvor allem – je nach Modellart –die richtigen Bauteile montiert werden. Denn es werden zwei unterschiedliche Gleitlager-Varianten auf der Anlage gefertigt.
Entsprechen die Gleitlagergehäuse den Vorgaben, legt der Roboter sie einzeln auf dem Pufferband ab. Das befördert die Teile direkt in die Anlage, wo ein Roboter vom Typ LR-Mate 200iD sie aufgreift und in die Ausrichtstation legt. Kameras vermessen dabei das Gehäuse, das einen Durchmesser von 60 Millimeter und eine Höhe von 100 Millimeter haben sollte.
Ist das Gehäuse exakt ausgerichtet, greift der Roboterarm erneut zu und befördert es in die erste Station des benachbarten Rundtakttisches. Dort durchläuft das Gehäuse vier Stationen, bis es voll bestückt und geprüft ist.
An Station zwei nimmt in Scara-Roboter von Omron-Yamaha mit einem Doppelgreifer eine Buchse und einen Sicherungsring von der Materialzuführung auf und stülpt sie über einen Montagedorn. Der drückt das Zubehör von unten kraftüberwacht in das Gehäuse ein. Anschließend fährt der Dorn wieder zurück, und der Rundtakttisch dreht zur dritten Station.
Auf einem Pendeltisch werden im steten Wechsel jeweils zwei Lagerschalen und zwei Spannfedern auf einem Dorn vormontiert. Dafür kommt ein zweiter LR Mate 200 iD zum Einsatz. Er ist mit einem Vierfach-Greifer ausgestattet und arbeitet mit einer Genauigkeit von zwei Hundertstel Millimeter. Dazu bedient er sich zum einen aus den Magazinen, in denen die Lagerschalen horizontal liegen. Auch für dieses Zusammenfügen wird das Gehäuse über den Montagedorn an der dritten Station geschoben. Ein Fügemodul überwacht die richtige Einpresshöhe.
Hat sich der Montagedorn abgesenkt, geht es zur vierten Station, der Bauteile-Endprüfung. Hier wird das montierte Gleitlager sowohl auf seine Vollständigkeit geprüft als auch auf seine Höhe und Parallelität vermessen.
Mit seinem Doppelgreifer holt der erste Fanuc-Roboter nun das fertige Teil vom Rundschalttisch ab und legt es auf das Austrageband. Anschließend greift sich der Roboter ein neues Gehäuse und die Montage startet von neuem. Und das alles in sechs Sekunden. ↓
Martin Mechanic Friedrich Martin GmbH & Co KG
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