Sicherheits-Lichtschranken: kreative Lösung für Platzproblem gefunden Opto-Sensorik sichert Palettierer und Folierer

Sicherheits-Lichtschranken: kreative Lösung für Platzproblem gefunden

Opto-Sensorik sichert Palettierer und Folierer

Anzeige
Mit Opto-Sensorik von Leuze sichert der bayerische Milchproduktehersteller Gropper seine Palettier- und Verpackungsprozesse.

Gropper produziert Milch- und Fruchtsaftprodukte und füllt diese in seinen Standorten in Bissingen und Stockach ab. „So unterschiedlich die Anforderungen und Rezepturen bei den Misch- und Abfüllprozessen sind, so verschieden sind sie bei der Verpackung, Folierung und Lagerung“, sagt Stefan Malechowsky, Leiter Projektierung Abfüll- und Verpackungstechnik im bayerischen Bissingen.

Bis einzelne Lagen oder auch ganze Euro-Paletten verschiedener Produkte auf Lkws verladen werden können, verweilen diese durchschnittlich 24 bis 28 Stunden im auf sechs Grad Celsius gekühlten Hochregallager. Zahlreiche Förderbänder führen die frisch abgefüllten Joghurts, Puddings, Shakes und Smoothies in Richtung der Palettieranlage. An den Förderbändern leuchtet es rot – Sensoren von Leuze Electronic überwachen Positionierung und Taktung der heranfahrenden Produkte.
Mitarbeiter geschützt
Gefährlicher wird es beim Palettierer, der die einzelnen Produkte gruppiert und in Lage bringt. Aufgrund der Quetschgefahr ist jeder der insgesamt vier Palettierer, welche von Schutzzäunen umhaust sind, durch je zwei Sicherheits-Lichtschranken MLC abgesichert, um die Mitarbeiter vor der Gefahr bringenden Bewegung des Palettierers zu schützen. „Der Personenschutz muss zu jedem Zeitpunkt gewährleistet werden. Dennoch muss die Sicherheitstechnik so wirtschaftlich sein, dass sie die Produktionsprozesse nicht verlangsamt oder gar beeinträchtigt – nur im Notfall, darf sie den Arbeitsablauf unterbrechen und damit die Anlage zum Stillstand bringen“, sagt Stefan Dicker, Projektleiter des Automationsspezialisten IDH.
Palette kann atmen
Dicker kennt die Anlage bis ins Detail und hat jüngst die neuen Folienwickler Tosa 124 des gleichnamigen italienischen Herstellers in Betrieb genommen, der für den Foliervorgang inklusive Transitzeit für Zu- und Ablauf gerade einmal 30 Sekunden benötigt.
Da die frisch abgefüllten Produkte kälter sind als die Umgebung und daher schwitzen würden, wird die Euro-Palette nicht komplett umwickelt, sondern wahlweise nur die oberste Schicht teilfoliert oder eine Banderole um die gesamte Palette gelegt. Somit kann Ladung auf der Palette stabilisiert werden, den Produkten bleibt aber dennoch Luft „zum Atmen“. Eine Umverpackung der gesamten Europalette erfolgt erst in einem zweiten Schritt, kurz bevor die Ware das Hochregallager verlässt und auf den Lkw geladen wird.
Abgesichert wird der Folienwickler selbst sowie der anschließende Auslauf mit Sicherheits-Lichtschranken. Besonderheit in dieser Applikation ist, dass der eigentlich vorgeschriebene Mindestein- und -auslauf vor und nach dem Wickler von 2,20 m nicht verfügbar ist, sondern nur die Hälfte des vorgeschriebenen Platzes vorhanden ist. Darüber hinaus muss sofort im Anschluss eine Drehbewegung am Förderband abgesichert werden. Diese beiden Aspekte stellten bei Gropper besondere Anforderungen an die Sicherheitstechnik. Durch den Einsatz der Lichtschranken mit einer Auflösung von 14 mm bei gleichzeitiger Reduzierung der Geschwindigkeit der Maschine und einer Erweiterung der Umhausung beim Überqueren des Förderbandes wird dennoch CE-Konformität erzielt.
Der Sensorik-Hersteller hat gemeinsam mit IDH das Problem des fehlendes Platzes für den vorgeschriebenen Mindestein- und -auslauf kreativ in Angriff genommen: „Mit einer platzsparenden Muting-Lösung, wodurch statt eigentlich vier Lichtschranken, nur zwei erforderlich sind“, erklärt Frank Wüster, Technical Sales Manager.
Drehbewegung gesichert
Auch für die Scherenbewegung des Förderbandes wurde eine Lösung gefunden: Mit den binär schaltenden Sensoren der Baureihe PRK 46B wird die Drehbewegung überwacht, so dass die Palette nahtlos direkt ins Kühlregallager einfahren kann oder direkt zum Versand transportiert wird, wo bereits der Lkw zum Beladen wartet.
Wichtig für Malechowsky waren neben der Qualität und langen Lebensdauer der Sensoren vor allem die Flexibilität und Kreativität in der Lösung der konkreten sicherheitstechnischen Applikationsanforderung. „Und sollte doch einmal ein Problem auftauchen und die Anlage zum Stillstand kommen, so ist Leuze in etwa einer Autostunde gut erreichbar und schnelle Hilfe flexibel möglich.“ ↓
Leuze Electronic GmbH + Co. KG
www.leuze.com ; Interpack Halle 13, Stand A94
Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Unsere Dosis Wissensvorsprung für Sie. Jetzt kostenlos abonnieren!

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Alle Webinare & Webcasts

Hier finden sie alle Webinare unserer Industrieseiten

Kalender

Aktuelle Termine für die Automatisierungsbranche

Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de