Geringes Gewicht und einfaches Auswechseln im Fokus Leichter Greifer aus dem 3D-Drucker

Geringes Gewicht und einfaches Auswechseln im Fokus

Leichter Greifer aus dem 3D-Drucker

Um mit der maximalen Geschwindigkeit des Roboters arbeiten zu können, durfte der Greifer zusammen mit dem Produkt nicht schwerer als zwei Kilogramm sein. Bild: Anubis 3D
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Mit 3D-Drucktechnik von EOS ist für eine Cracker-Verpackungslinie in den USA ein besonders leichter Robotergreifer entstanden.
Die neuen Roboter für die Pick-&-Pack-Linie waren bereits bestellt, als die Langen Group als Zulieferer eines amerikanischen Lebensmittelherstellers die Konzeption des Greifers in Angriff nahm. Mit diesem sollten die Roboter gestapelte Cracker greifen und in Kartons verpacken. Dann aber stießen die Ingenieure auf ein Problem: Der Greifer musste ultraleicht sein.
Denn um mit der maximalen Geschwindigkeit des Roboters arbeiten zu können, durfte der Greifer zusammen mit dem Produkt nicht schwerer als zwei Kilogramm sein. Da die größte Verpackungseinheit aber bereits 1,5 Kilogramm wiegt, musste das verwendete Endstück weniger als 500 Gramm wiegen.
Langen wandte sich daher an Anubis 3D aus Kanada. Anubis-Präsident Tharwat Fouad: „Die Gewichtsbeschränkung schloss Aluminium oder Metallblech als Material aus.“ Darüber hinaus sollte sich das Werkzeug ohne Muttern und Schrauben befestigen lassen, damit das Bedienpersonal die Greifereinheiten einfach und vor allem schnell auswechseln kann.
„Es gab insgesamt zwei völlig verschiedene Konfigurationen, verschiedene Formen und drei Kartongrößen, wobei jeweils zwei kleine Kartons oder ein großer Karton bestückt werden müssen“, erklärt Fouad. „Der Kunde wünschte sich ein Werkzeug, das sich für alle Kartongrößen eignet und dabei nicht mehr als ein halbes Kilo wiegt. Und das so schnell wie möglich.“
Fouad entschied sich daher, den Greifer im 3D-Druck zu fertigen. Nachdem die Entscheidung für die additive Fertigung stand, führte Fouad eine detaillierte Analyse der erhältlichen Fertigungssysteme durch und wählte das Modell Formiga P 100 von EOS.
So konnte man dem Kunden eine maßgeschneiderte Lösung für das Projekt präsentieren. Statt einer traditionellen Metallvakuumplatte mit Luftkanälen wurden leichtere Komponenten entwickelt, die die vierfache Greifkraft der Vorgängerbauteile besaßen. Es war nur eine Woche nötig, um das neue Greiferwerkzeug additiv zu fertigen, zusammenzubauen und final auf seine Einsatzfähigkeit zu prüfen. Die Langen Group montierte die Sauggreifer dann auf den neu eingetroffenen Robotern im Werk des Cracker-Herstellers. ↓
EOS GmbH
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