Roboter an der Spritzgussmaschine Leuchtendes Beispiel: Effiziente LED-Fertigung

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Roboter an der Spritzgussmaschine

Leuchtendes Beispiel: Effiziente LED-Fertigung

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Die Erco Lichtfabrik fertigt Architekturbeleuchtung mit LED-Technologie. Für die vollautomatische Herstellung großflächiger und dickwandiger Hightech-Linsen kommt seit Herbst 2014 eine Fertigungszelle von Arburg zum Einsatz. Die Besonderheit: Der Sechsachs-Roboter übernimmt nicht nur die Handhabung der Spritzteile, sondern erledigt während der Restkühlzeit zusätzliche Aufgaben.

„Mit der Investition in die vollautomatische Fertigung und dem Verketten mehrerer Prozessschritte ist es uns gelungen, sowohl die Qualität als auch das Preis-Leistungs-Verhältnis unserer Leuchten weiter zu optimieren“, so Holger Thomas, Abteilungsleiter Fertigung und Werkzeugbau.

„Die Stärke der Anlage liegt ganz klar in der Präzision, mit der wir nun unsere optischen Elemente fertigen können“, betont Thomas. Zudem konnten der Ausschuss sowie Kosten für Transport und Lagerung und somit die Gesamtfertigungskosten deutlich reduziert werden.
Schwerpunktmäßig wird die automatisierte Fertigungszelle rund um einen hydraulischen Allrounder 720 S mit 3200 kN Schließkraft für die Produktion eines kompakten LED-Linsensystems eingesetzt, das in Deckeneinbauleuchten von Büros und Shops verwendet wird.
Die Handhabung in der Zelle übernimmt ein Roboter mit Selogica-Bedienoberfläche, der vergleichsweise einfach mit der von der Spritzgießmaschine gewohnten Steuerungsphilosophie programmiert wird. Sein Greifer lässt sich über Wechselplatten mit produktspezifischen Aufnahmen im Handumdrehen an die jeweilige Produktvariante anpassen.
Die produzierten Linsen sind 30 Millimeter dick und haben einen Durchmesser von rund 80 Millimetern. Nach dem Spritzgießen entnimmt sie der Roboter aus dem 2-fach-Werkzeug und legt sie mit dem Anguss nach oben in eine Wendestation.
Dann fasst er das Spritzteil mit seinen Vakuumsaugern von der Unterseite und positioniert es mit dem Anguss nach unten in die Vorrichtung der Laserstation. Per Laserstrahl werden nun von jeder Linse der Anguss und eine Entformhilfe abgetrennt. Der Roboter entnimmt beide Linsen und den Anguss und legt sie auf ein Förderband ab, das die Teile aus der Fertigungszelle ausschleust. Zur stichprobenhaften Qualitätssicherung ist die Anlage mit einem zweiten Förderband ausgestattet.
Besonders clever: Die Restkühlzeit des Spritzgießprozesses wird für weitere Aufgaben genutzt. Dazu wird zunächst ein Schubladensystem manuell mit Mikroprismenlinsen bestückt. Nachdem die dickwandigen Linsen vom Anguss getrennt wurden, legt der Roboter je eine dieser scheibenförmigen LED-Optiken in die Laserstation, die daraus je nach Bedarf unterschiedliche Geometrien ausschneidet – bis zu drei kreisförmige oder vier quadratische Teile.
Die Linsen werden auf das Förderband abgelegt und die Schneidreste über eine Rutsche entsorgt. Diese zusätzliche Leistung kann je nach Zykluszeit mehrmals wiederholt werden. So sind der Roboter und die Laserstation trotz langer Zykluszeit des Hauptproduktes optimal ausgelastet.
Arburg GmbH + Co KG www.arburg.com Fakuma Halle A3, Stand 3101
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