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Roboteranlage wird über das Bedienpanel wahlweise im Automatik- oder Handbetrieb gesteuert

Vakkum-Greifer palettiert Möbelteile

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Möbelfronten und Seitenteile lagenweise palettieren: Diese Aufgabe übernimmt bei Frisia Möbelteile eine Roboteranlage. Querschieber und Vakuum-Flächengreifer wurden so konstruiert, dass alle Produktvarianten ohne Unterbrechungen gefahren werden können.

Die Frisia Möbelteile GmbH in Ostfriesland fertigt mit rund 140 Mitarbeitern pro Tag über 80 000 Möbelfertigteile. Auf zwei nebeneinander stehenden Bohrmaschinen entstehen Möbelteile, die heute lagenweise mit einem Roboter palettiert werden.

Die fertigen Teile werden dazu einzeln und quer mit bis zu 18 Teilen pro Minute aus der Bohrmaschine herausgefördert und auf einen Querförderer übergeben. Dabei werden diese zunächst zu vollständigen Reihen und diese dann zu kompletten Lagen zusammengestellt, die geschlossen zur Abnahmeposition des Roboters transportiert werden. Eine Lage kann dabei aus einer bis fünf Reihen bestehen.
Da jede Bohrmaschine über einen eigenen Querförderer verfügt, hat der Roboter zwei Abnahmepositionen der Lagen. Sie werden mit einem Vakuum-Flächengreifer auf einer der beiden bereitgestellten Euro-Paletten gestapelt. Bis zu 75 Lagen sind realisierbar, das maximale Gewicht einer Lage beträgt 6 kg. Die Palettierung der Lagen erfolgt meist leicht versetzt. Ist eine Palette fertig palettiert, wird sie aus der Roboterzelle hinaustransportiert, von Hand auf eine weitere Rollbahn abgeschoben und gegen eine leere Palette ersetzt.
Bei jedem neuen Produktionsauftrag werden die Bohrmaschinen manuell auf eine andere Produktlänge eingestellt. Dagegen sind die Querförderer so aufgebaut, dass sie alle zu fahrenden Teilelängen abdecken. Auch der Vakuum-Flächengreifer muss nicht eingestellt werden, da er auf die größte zu packende Lage ausgelegt ist, jedoch auch kleinere Lagen bis hin zum Einzelbauteil aufnimmt.
Die beiden Fördertechniken sind jeweils einer Bohrmaschine zugeordnet, ein Abpacken über Kreuz ist nicht vorgesehen. Wenn aber nur eine der beiden Bohrmaschinen eingeschaltet ist, dann wird grundsätzlich wechselseitig auf beiden Fördertechniken palettiert. Damit wird die Palettenwechselzeit umgangen, der Roboter kann kontinuierlich packen.
Die Anlage kann über das Roboter-Bedienpanel wahlweise im Automatikbetrieb oder Handbetrieb gesteuert werden. Im laufenden Betrieb können am Panel neue Packaufträge separat für jede Bohrmaschine eingegeben werden.
De Man Industrie-Automation GmbH www.deman.de
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