Ein Schwenkspiegel am Barcodeleser sorgt für einen großen Lesebereich Barcodes an Spanplattenstapeln flexibel erfassen

Ein Schwenkspiegel am Barcodeleser sorgt für einen großen Lesebereich

Barcodes an Spanplattenstapeln flexibel erfassen

Bei Rauch befindet sich die Förderstrecke sehr nah an der Gebäudewand. Dadurch ergibt sich für den Barcodeleser BCL 500i ein sehr kleiner Leseabstand und damit – trotz des großen Öffnungswinkels – ein eng begrenzter Gesamtlesebereich
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Im Spanplattenwerk der Rauch-Gruppe muss aus Platzgründen eine Codelesung ganz nah am Barcode stattfinden. Zudem kann auf den Spanplattenstapeln die Position der Etiketten variieren. Zum Einsatz kommt daher ein stationärer Barcodeleser von Leuze mit Schwenkspiegel.

Die Produktion der Spanplatten bei Rauch in Markt Bibart erfolgt über vollautomatische Produktionsanlagen. „Insgesamt produziert das Werk pro Jahr über 500 000 Kubikmeter hochwertige Holzwerkstoffplatten, die überwiegend in der eigenen Möbelfertigung der Rauch-Gruppe weiterverarbeitet werden“, sagt Reiner Maier, Elektromeister im Werk. Die fertigen Spanplatten werden in Stapeln gepackt und am Ende der Linien mit einem Stapelzettel etikettiert.

Damit beim Abladen der Spanplattenstapel der Gabelstaplerfahrer die Informationen des Stapelzettels immer sofort erhält, müssen sie auf beiden Seiten des Stapels aufgebracht sein. „Beim Abladen konnte es passieren, dass der Stapelzettel aus Sicht des Staplerfahrers auf der Rückseite des Plattenstapels aufgebracht und für ihn somit nicht sichtbar war“, erläutert Maier. Deshalb wurde nach einer kostengünstigen Lösung gesucht, um die relevante Produktnummer zusätzlich auch auf der gegenüberliegenden Stapelseite aufzubringen.
Die Lösung bot ein Rea Jet Großschrift-Tintenstrahldrucker. Das autark arbeitende System wurde am Ende der Förderstrecken installiert, wo die einzelnen Plattenstapel in den Versand ausgeschleust werden. Die Daten erhält der Drucker über den gegenüberliegenden Barcodeleser BCL 500i – der Linienscanner, der aufgrund seines Öffnungswinkels von ±30° ein großes Lesefeld im Nahbereich aufweist, liest auf der anderen Seite der Stapel die Etiketten und gibt die Informationen weiter an das Rea Jet System.
Bei Rauch befindet sich die Förderstrecke sehr nah an einer Gebäudewand, an der der BCL 500i angebracht ist. Aufgrund dieser Nähe ergibt sich ein sehr kleiner Leseabstand und damit – trotz des großen Öffnungswinkels – ein eng begrenzter Gesamtlesebereich. Zudem sind nicht immer alle Plattenstapel gleich hoch und es kann sein, dass sich die Stapelzettel in unterschiedlichen Höhen befinden. Mit einem Schwenkspiegelaufsatz, der die Scanlinie mit einer einstellbaren Frequenz nach oben und unten lenkt, kann der BCL 500i aber auch größere Flächen nach Barcodes absuchen. Dadurch bietet der BCL 500i trotz des geringen Abstands zu den ortsvariablen Labels ein ausreichend großes Lesefeld.
Zusätzliche Lesesicherheit bringt die Code-Fragment-Technologie (CRT). Während in einfachen Lesesystemen die Barcodes mit einer durchgängigen Scanlinie vollständig erfasst werden, ermöglicht die Code-Fragment-Technologie, Codes in einzelnen Fragmenten mehrfach versetzt zu lesen. Diese Fragmente werden vom Gerät zu einem Gesamtergebnis zusammengefügt. Dadurch können auch Etiketten, die nicht ganz exakt gedruckt oder durch Holzstaub schwer zu lesen sind, zuverlässig decodiert werden.
Leuze Electronic GmbH + Co. KG www.leuze.com
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