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Lötautomation ist auch für kleine Stückzahlen geeignet

Überkopf-Roboter lötet

Durch die Roboter-Integration passt in die kompakten Produktionszellen eine maximale Anzahl von Prozess- und Prüfmodulen auf minimaler Standfläche. © Fotohinweis:
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Mit Hilfe eines Mitsubishi-Roboters hat Eutect eine roboterbasierte Lötautomation auch für kleinere Stückzahlen entwickelt. Dabei wurde auf einen leichten Transport der Werkstücke Wert gelegt.

Seit mehr als 20 Jahren befasst sich die schwäbische Eutect mit dem Löten von elektronischen Baugruppen. 1999 hat man die erste Smart Lötanlage gebaut und ermöglichte mit einer X-Y-Z-Servo-Achsenkinematik auf nur 1,5 m² Stellfläche automatisierten Flussmittelauftrag, Vorheizen und Löten.

„Ende 2008 stand die Idee im Raum, einen Roboter kopfüber in eines unserer Zellenkonzepte zu integrieren. Daher gab es für meinen Sohn eben mal einen gebrauchten Mitsubishi 6-Achsen-Industrieroboter zu Weihnachten“, erinnert sich Gründer Manfred Fehrenbach schmunzelnd. Nach Weihnachten integrierte man den Roboter in die kompakten Zellen. „Auf Grund unseres cleveren Robotergreifer- und Magazinkonzeptes konnten die Prozessmodule für das Laser-, Thermoden-, Induktions- und das automatisierte Kolbenlöten auf nur 2 Quadratmeter integriert werden.“
Bis zu vier verschiedene Greifer-Lötmaskenkombinationen können in einer Anlage magaziniert und vollautomatisch gerüstet werden, was die Verarbeitung einer großen Anzahl von Produktvarianten ermöglicht. Für Flexibilität sorgt auch die Software Euroc. Diese ermöglicht es, die Roboter ohne große Vorkenntnisse zu programmieren. So kann der Bediener schnell offline wie online neue Programme und Abläufe für weitere Produkte erstellen. Ein weiterer großer Vorteil ist die frei wählbare Prozessmodulanordnung. Prozessmodule wie Flussmittelauftrags- oder Lötmodule können so platziert werden, dass diese für Service und Wartung zugänglich sind.
„Wir verkaufen inzwischen eine Vielzahl von Zellen mit dem kopfüber-integrierten Achsenroboter. Gerade Kunden, die unterschiedlichste Prozessschritte in der Zelle vereinigen möchten, schätzen das platzsparende Transportieren der Werkstückträger durch den oben montierten Roboterarm“, freut sich Sohn Matthias Fehrenbach, mittlerweile Teil der Geschäftsführung. „Mein Weihnachtsgeschenk von 2008 ist also zu einem vollen Erfolg geworden.“
Doch die Integration des 6-Achsen-Roboters war nur ein Schritt hin zu einer cleveren Lötautomationslösung. „Wir mussten uns eine Lösung für den Transport der Baugruppen überlegen“, erinnert sich Fehrenbach jun. Denn die in herkömmlichen Produktionen häufig verwendeten kompletten Werkstückträger (WT) sind oft zu schwer für den 6-Kilogramm-Roboter. „Aus diesem Grund haben wir eine eigene WT-Generation entwickelt.“ Der im Leichtbau gefertigte Satellitenträger ist frei von jeglichen Funktionen und dient allein dazu, die Baugruppe innerhalb der Lötanlage zu bewegen. Nach Abschluss des Prozesses wird der Träger wieder auf dem herkömmlichen WT, der vor der Lötanlage wartet, abgesetzt. ↓
Eutect GmbH
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