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Mechatronische Greifer für das Kunststoff-Handling

Fruchtbare Kooperation

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Ein Blick in die Praxis bei Geiger Handling zeigt, was die Greif- und Handhabungskomponenten von Gimatic auszeichnet: Kompaktheit, niedriges Gewicht und individuelle Anpassungen.

Als Partner in Sachen Handhabungsgeräte und Automationsanlagen für die Kunststoffindustrie fertigt Geiger Handling servomotorische und pneumatische Anguss- und Teileentnahmegeräte sowie lineare Roboter. Vor zehn Jahren bestellte man mit dem Parallelgreifer MHZ2-16 D das erste Mal ein Produkt von Gimatic. „Daraus hat sich schnell eine sehr gute und enge Zusammenarbeit entwickelt. Wir waren mit den gelieferten Komponenten so zufrieden, dass wir immer mehr unterschiedliche Teile bezogen“, sagt Michael Graf, Geschäftsführer bei Geiger Handling.

Die Verbaubarkeit der Komponenten sieht Graf als eine große Herausforderung. Geringe Platzverhältnisse, hohe Temperaturen oder schwierige Überwachungsmöglichkeiten machen die Entwicklung neuer Handlinglösungen anspruchsvoll. „Da sind wir auf die Zusammenarbeit mit einem Partnern angewiesen, der über den Tellerrand hinausgucken kann. Nicht immer sind Standard-Komponenten zielführend. Und Gimatic bringt neben einer kundenspezifischen Produktpalette auch die nötige technische Unterstützung mit“, erläutert der Geschäftsführer.
Eines der besten Beispiele sei der RBT Drehantrieb, der in der Handling-Serie Midi Liner Einsatz findet. Die Drehantriebe sind im Bereich der Linearhandlinge unverzichtbar, um die entnommenen Teile lagerichtig abzulegen. „Vor sieben Jahren hatten wir mit dem Vorgängerprodukt unglaubliche technische Probleme in Form von mechanischen Defekten an den Drehantrieben“, erinnert sich Graf. Zunächst hat Geiger eine Baugröße dieser Baureihe ausgetauscht. Das war so erfolgreich, dass heute die komplette Handling-Serie auf diesen Drehantrieb umgestellt ist, von dem nun vier Größen Einsatz finden. Hierfür hat Gimatic auch den kleineren Drehantrieb RBT 30 entwickelt, der heute noch verbaut ist. Graf: „Bei diesem Drehantrieb gibt es annähernd keine Probleme.“
Ein zweites gutes Beispiel sei die Schnellwechselkupplung QC. Diese ermöglicht ein schnelles Wechseln von Luft und elektrischen Anschlüssen. „Die Vielfalt der mit einer Spritzgussmaschine zu fertigenden Teile wurde bei einem unserer Kunden immer größer. Dadurch war er gezwungen, die Rüstkosten zu verringern. Mit der QC konnte er das perfekt umsetzen.“
Zukünftig möchte Graf auch elektrisch angetriebene und positionierbare Zylinder einsetzen. Mit ihnen sollen Zuführteile gehandelt und Fertigteile verfahren werden, um diese zu prüfen. Und elektrische Greifersysteme sollen in Zukunft mehrere Greifer einsparen, in dem sie verschiebbare Positionen einnehmen und so unterschiedliche Produkte entnehmen können.
Auch Torsten Woyke, Geschäftsführer von Smart Robotics, setzt bei seinen Installationen mit Leichtbaurobotern von Universal Robots gerne auf die mechatronischen Greifer. „Diese eignen sich hervorragend für viele unserer Anwendungsfälle. Die geringe, aber ausreichende Greifkraft kann keine Verletzungen am Werker verursachen.“ Das niedrige Gewicht verringere die Belastung des Roboterarms und auch die Anbringung des Greifers sei einfach, da man den passenden Adapter gleich mitgeliefert bekomme.
Eine Anwendung gebe es etwa beim Werkzeughersteller Komet. Hier werden die Schleifkanten eines Präzisionsbohrers automatisiert gebürstet. Der Roboterarm entnimmt dabei die Rohteile aus einer Kassette und führt diese den Bürsten zu. „Der Greifer muss den Bohrer sauber halten und ihn ganz sanft zuführen, damit – falls mal ein Finger des Werkers dazwischengerät – dieser nicht verletzt wird“, erklärt Woyke.
Fast ebenso wichtig wie die Greiftechnik sind für ihn die Wechselplatten, die nicht nur ein einfaches Wechseln der Greifer ermöglichen, sondern dank ihrer hohen Tragkraft sogar dem gesamten Roboter zum flexiblen Einsatz verhelfen. Für die Montage an der Decke hängender Roboter seien dadurch keine zwei Personen mehr notwendig. „Mit der Wechselplatte kann eine Person alleine den Roboter an die Decke hängen.“ Dank der hohen Passgenauigkeit müssen keine Punkte nachgeteacht werden.
„In Zukunft werden wir auch auf die neuen Kraftsensoren setzen, die uns Gimatic freundlicherweise vorab für Tests überlassen hat“, so Woyke. Gespannt warte er auf weitere Entwicklungen. „So könnten wir zum Beispiel einen Kollisionsschutz gut gebrauchen, der übermäßigen Kontakt mit dem Greifer registriert und diese Info an den Roboter weiterleitet.“ ↓
Gimatic Vertrieb GmbH
K Halle 10, Stand E55; Motek Halle 4, Stand 4228
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