Automobilgrößen prüfen spiegelnde Oberflächen mit Roboterlösung Automatische Lackfehlerkontrolle

Automobilgrößen prüfen spiegelnde Oberflächen mit Roboterlösung

Automatische Lackfehlerkontrolle

Reflectcontrol Automotive: roboterbasierte Lösung zur automatischen Lackfehlerkontrolle. Bild: Micro-Epsilon
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Automobilgrößen wie Daimler, BMW oder Honda optimieren ihre Qualitätssicherung mit Micro Epsilons roboterbasiertem System Reflectcontrol zur automatischen Lackfehlerkontrolle.

Führende Autobauer verlassen sich auf die bewährte Lackfehlerkontrolle durch Reflectcontrol Automotive. Das System wird direkt in die Fertigungslinien integriert und prüft dort spiegelnde Oberflächen – von der kompletten Karosse bis zum lackierten Einzelteil werden kleinste Defekte erkannt.

Bei Daimler im Werk Sindelfingen werden mit der roboterbasierten Lösung zur automatischen Lackfehlerkontrolle sämtliche Modelle – bis zu 1800 Fahrzeuge pro Tag in drei Linien – zu 100 % nach strengen Kriterien begutachtet und zur Bearbeitung markiert. Ebenso beim Autobauer BMW, der bereits das zweite System für das Werk München geordert hat. Auch in Graz führt Magna Steyr mittels Reflectcontrol automotive Qualitätsprüfungen an den dort für namhafte Premiumhersteller produzierten Karossen durch. Und nun gelang auch der Sprung über den großen Teich: Honda setzt künftig in der neuen Lackierung in Ohio auf High-Tech aus Ortenburg.
Traditionelle Ansätze der Bildverarbeitung kommen bei hochspiegelnden Oberflächen schnell an ihre Grenzen. Genau hierfür bietet Reflectcontrol Automotive eine Lösung. Das Messprinzip basiert auf der phasenschiebenden Deflektometrie. Dazu erzeugt eine im Sensor integrierte Lichtquelle wechselnde Streifenmuster auf dem Fahrzeug. Defekte verursachen Abweichungen im von der Oberfläche gespiegelten Streifenmuster, die über Kameras aufgenommen und von der Software ausgewertet werden. Durch Verrechnung mehrerer Einzelbilder entstehen aussagekräftige Darstellungen der Oberfläche.
Roboter-geführte Messung erlaubtflexible Anpassung der Messabläufe
Mit einer Auflösung im Zehntel-Millimeter-Bereich können nahezu alle Lackfehler im Basis- und Decklack präzise dreidimensional in Form und Lage auf der Karossenoberfläche erfasst werden, ob Einschlüsse, Fussel, Lacktropfen, Riefen oder auch Krater. Die Empfindlichkeit in der dritten Dimension (Höhe, Tiefe des Fehlers) liegt dabei im sub-µm-Bereich.
Geführt werden die Sensoren von Robotern. Diese erlauben eine flexible Anpassung der Messabläufe an verschiedenste Fahrzeug-Geometrien, alle Bereiche einer Karosse werden mit der gleich hohen Erkennungsleistung erfasst. Die robotergeführte Defekterkennung ist gegenüber der manuellen Sichtprüfung wesentlich konstanter und genauer. Die ermittelten Daten können außerdem weiterführend genutzt werden, z. B. für Überwachungsaufgaben, zur Fehlererkennung und Prozessoptimierung – oder für einen Markierroboter, der die Fehler automatisch für nachgehende Ausbesserungsarbeiten kennzeichnet. ↓
Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co. KG
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