Automatisierung und IT: Blick in die Zukunft Rahmenprogramm im Zeichen der Digitalisierung

Automatisierung und IT: Blick in die Zukunft

Rahmenprogramm im Zeichen der Digitalisierung

Die Open Conference im Rahmen der IT2Industry zeigt Lösungen und praktische Beispiele, wie Unternehmen das industrielle Internet der Dinge und die Industrie 4.0 bereits entwickelt haben.
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Erstmals findet im Rahmen der Automatica die Fachmesse IT2Industry statt. Damit spiegelt die Messe München den neuen Trend wider: Maschinenbau und IT wachsen zusammen. Die IT2Industry in Halle B4 bildet mit über 40 Ausstellern die Schnittstelle zwischen der klassischen Produktion und dem Industriellen Internet der Dinge ab. Firmen wie acentrix, Beckhoff, camLine, ISOware, ITQ, OPC Foundation, Projektron, Rhebo und Softing Industrie Automation gehören zu den Ausstellern.
IT2Industry mit über 40 Vorträgen in der Open Conference
Die Open Conference im Rahmen der IT2Industry zeigt Lösungen und praktische Beispiele, wie Unternehmen das industrielle Internet der Dinge und die Industrie 4.0 bereits entwickelt haben. An den vier Messetagen informieren über 40 Vorträge zu verschiedenen Themen auf dem Weg zur Smart Factory.
Zu den Höhepunkten der Open Conference zählen unter anderem die hochkarätig besetzten Podiumsdiskussionen, die sich mit Cyberattacken auf Industrieanlagen befassen und Antworten auf die Frage suchen, ob Industrie 4.0 zu teuer für den Mittelstand ist. Keynotes kommen von Prof. Dr. Scheer und Prof. Dr. Vogel-Heuser. Die Open Conference der IT2Industry ist für alle Besucher frei zugänglich.
OPC Day Europe im Rahmen der IT2Industry
Die OPC Foundation beteiligt sich zum ersten Mal an der IT2Industry. Deren Ziel ist es, den OPC als standardisierte Software-Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen Anwendungen unterschiedlicher Hersteller in der Automatisierungsindustrie zu verbreiten und zu pflegen. Neben einem eigenen Thementag in der Open Conference veranstaltet die OPC Foundation am 23. Juni ihren jährlichen OPC Day Europe auf dem Münchner Messegelände.
Live-Hacking im Rahmen der IT2Industry
IT-Sicherheit wird im Zeitalter von Industrie 4.0 immer wichtiger. Welche möglichen Herausforderungen auf Sicherheitsstrukturen zukommen, zeigt Sascha Herzog, Geschäftsführer der NSIDE Attack Logic GmbH, anhand eines Live-Hack am 21. Juni um 11.15 Uhr auf der Open Conference Bühne in Halle B4. Darin simuliert Herzog den Angriff auf einen Prozessroboter der Halbleiterindustrie aus dem Internet. Besucher können dabei live erleben, wie vom Münchner Messegelände aus ein Roboter von Fraunhofer IWU in Augsburg manipuliert wird. Der Vortrag verdeutlicht, wie Angreifer vorgehen und welche Möglichkeiten der deutschen Industrie zur Verfügung stehen, um sich vor derartigen Angriffen zu schützen.
Makeathon in B5.326: Die Automatica wird erlebbar
Als erste Messe in Europa veranstaltet die Automatica einen Makeathon (Wortschöpfung aus „to make“ und „Marathon“), einen Software- und Hardware-Entwicklungswettbewerb für Top Young Professionals und Studenten aus den Bereichen Software Engineering, Mechatronik und Mechanik. Ziel ist es, die Automatica erlebbar zu machen und ihre Position als Innovationstreiber in der Branche weiter zu festigen.
Rund 100 Teilnehmer werden in Teams gegeneinander antreten und innovative Lösungen in den Bereichen Robotik, Internet of Things und Automation entwickeln. Mit Hilfe von Hardware und Technologien werden die Teams eigene Roboter bauen, virtuell kreieren, 3D-drucken und daraus Fertigungswelten im Zeitalter der Industrie 4.0 generieren. Ziel ist es, innerhalb von 24 Stunden (von 23. bis 24. Juni) erste Prototypen herzustellen, vor der hochkarätigen Fachjury zu bestehen und eine Reise nach Gran Canaria zu gewinnen.
Workshop „Robotics and Autonomous Systems – International Law and Social Neuroscience Discoveries“
Zum erstmal bietet die Automatica zudem einen eintägigen Workshop zum Thema Robotik-Recht. Im Workshop werden die sozialethischen und rechtlichen Grundlagen von Innovationen entlang der Wertschöpfungsketten – auch über Unternehmensgrenzen hinweg – am Beispiel der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekte des Technologieprogramms „AUTONOMIK für Industrie 4.0“ vorgestellt und diskutiert.
Darüber hinaus sind Rechtsexperten aus den USA (Prof. Ryan Calo, University of Washington School of Law), China, Großbritannien, Italien (Prof. Amedeo Santosuosso, University of Pavia) und Deutschland (Prof. Eric Hilgendorf, Research Centre Robot Law, Law Faculty University Würzburg) eingeladen, die jeweiligen Bedingungen geltender Rechtsrahmen anschaulich und anhand praktischer Beispiele ihrer Länder zu präsentieren. Die Veranstaltung findet am Tag vor der Automatica (20. Juni) im Pressezentrum Ost (Eingang Ost) statt. Anmeldungen sind über die Webseite www.autonomik40.de möglich.
STARTUP WORLD: Die Innovationsplattform in Halle B4.430
Die STARTUP WORLD auf der Automatica bietet aufstrebenden Startups, Industrie und Investoren eine einzigartige Netzwerkplattform. Jungunternehmen können hier ihre Produkte präsentieren und mit potentiellen Investoren und Kunden in Kontakt treten. Der STARTUP WORLD Award wird am 22. Juni innovative Ideen in den Kategorien Servicerobotik und Industrieautomation prämieren. Besucher, Investoren und Kunden haben die Möglichkeit, diese hautnah zu erleben. Kooperationspartner der Messe München und Organisator der STARTUP WORLD ist die Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen (AZO).
Service Robotics Demonstration Park and Show in Halle B4.518
EUnited Robotics hat gemeinsam mit der Messe München und dem Fraunhofer IPA den Service Robotics Demonstration Park initiiert. Auf der Demo-Area können Messebesucher Serviceroboter live erleben, mit den Robotern interagieren und sie gefahrlos anpacken. Nach dem bewährten Konzept der vergangenen Jahre werden auch auf der Automatica 2016 zu jeder vollen Stunde moderierte Shows stattfinden, um ausgewählte Exponate der Servicerobotik vorzustellen. Zu jeder Show gehören Experteninterviews und Live-Demonstrationen der einzelnen Robotersysteme, die gleichzeitig auf einer Großleinwand gezeigt werden.
SMErobotics – Flexible Roboter für den Mittelstand in Halle A4.131
Die europäische Initiative SMErobotics, die vom Fraunhofer IPA koordiniert wird, präsentiert in Halle A4.131 Robotersysteme aus den Anwendungsdomänen Montage, Schweißen und Holzbearbeitung. Im Projekt haben große europäische Roboterhersteller, Systemintegratoren und führende Forschungseinrichtungen eng zusammengearbeitet, um marktreife Lösungen für Endanwender zu entwickeln. Die Exponate zeigen, wie intelligente Roboter die Automatisierung kleiner und mittlerer Produktionsgrößen und die Mensch-Roboter-Kollaboration stark vereinfachen. So können auch kleine und mittelständische Unternehmen mit ihrer flexiblen, kundenorientierten Produktionsweise von den Vorteilen einer robotergestützten Automatisierungslösung profitieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit sowie die Qualität ihrer Arbeitsprozesse weiter verbessern.
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